Salonorchester Da Capo: Mix aus Oper und Operette kommt gut an

Von: Christoph Hahn
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Gern gesehene Gäste auf Burg Rode: Geiger Ernest Frissen (links) und die Mitglieder des Salonorchesters „Da Capo“ begeisterten auch bei ihrem jüngsten Auftritt die Zuhörer im Saal von Burg Rode. Foto: Christoph Hahn

Herzogenrath. Wenn sie im Saal von Burg Rode Platz nehmen, dann weiß der Musik liebende Herzogenrather: Es ist definitiv und unumstößlich Mai. Ernest Frissen und seine künstlerischen Mitstreiter des Salonorchesters „Da Capo“ und der Pianist Constant Notten erfreuen sich mit ihren Gastspielen in der Rodastadt einer derart großen Beliebtheit (und das seit Jahren), dass ihre Auftritte immer wieder für ein ausgebuchtes Haus garantierten.

Auch im Jahr 2017 hat ihre Anziehungskraft jedenfalls nicht nachgelassen. Und so drängte sich das Publikum schon lange vor Beginn an der Tür zum Saal, um sich an dem bewährten Mix aus Oper, Operette und anderen Werken der leichten Muse zu erfreuen. Frissen und sein sechsköpfiges Team lieferten dies auch bei ihrem erneuten Besuch auf der Burg reichlich – und das mit charmanter Unterstützung von Sopranistin Carla Maffioletti.

Nachdem sie im vergangenen Jahr wegen anderer Verpflichtungen ausgesetzt hatte, feierte die Brasilianerin mit italienischen Wurzeln in Herzogenrath einmal mehr Triumphe. Mit der in schmelzendem Ton vorgetragenen Arie „Quando m‘en vo“ aus Puccinis Oper „La Bohème“ und anderen Juwelen der Klassik sang sie sich, teils zusammen mit ihrer Kollegin Jutta Maria Bohnert, einmal mehr in die Herzen ihrer Fans vor Ort – was noch mehr für die Lieder zur Gitarre (Maffioletti: „Mein erstes Instrument“) galt, die sie gleichfalls virtuos zu spielen verstand. Doch vor allem brillierte der beliebte Gaststar, der seit Jahren zum Ensemble des Maastrichter Geigers und Orchesterleiters André Rieu gehört, mit dem hellen Klang seiner Stimme – da ist für viele Zuhörer Magie drin. Dann konnte es schon mal passieren, dass Ensembleleiter Frissen ungeachtete seines Instrumentes für ein paar Minuten nicht die erste Geige spielte.

Ansonsten aber führte er sein Salonorchester, darunter neben Pianist Notten die Flötistin Christianne van Gelder, Geigerin Marieke Keser, Cellist Alex Geller, Kontrabassist und Arrangeur Jan Knooren sowie Schlagzeuger Paul Jussen, souverän durch das Programm und streute dabei vor allem im Zwiegespräch mit den Zuhörern nicht zu knapp bemessene Prisen Humor ein.

Dass er und die Seinen 2018 gerne wieder kommen dürfen, gilt nicht zuletzt deshalb jetzt schon als sicher.

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