„Salmanus-Airline“: Dackelclub feiert achte volkstümliche Sitzung

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
13974534.jpg
Das hatten die feiernden Narren des Dackelclubs Würselen auch noch nicht gesehen: Mit der „Salmanus Airline“ unterwegs waren die Wilden Weiber Würselen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte über Stunden in der proppenvollen Traditionskneipe Salmanushof vor, als dort der (nicht existierende) Dackelclub seine achte volkstümliche Sitzung veranstaltete.

Vorsitzender Peter Sommer und der Dackelkönig 2016, Alex von Reth, sowie Sitzungspräsident Joachim Classen wurden bei ihrem Aufmarsch herzlich von den meist kostümierten Närrinnen, aber auch Narren begrüßt.

Bereits der erste Programmpunkt riss sie von den Stühlen. Stadtprinz Gert I. (Kempf) mit Hofstaat und Prinzengarde des 1. Würselener Karnevalsvereins eroberten die kleine Bühne im Sturm. Auch wenn es reichlich eng wurde, war der Tanz von Mariechen Romina (Krönchen) eine charmante Augenweide. Gert I. (Kempf) hatte gerade seine rockige Show beendet, da standen auch schon die nächsten hochherrschaftlichen Gäste auf der Matte, das Bardenberger Prinzenpaar Stefan I. und Birgit I. (Kaiser) mit ihrem „Baadeberger Buhei“.

Auch bei ihnen hatte der Sitzungspräsident Mühe und Not, noch den närrischen Durchblick zu behalten. Die Traditionskneipe kochte über. Als erste Rednerin stieg „E´t Trüd“ – dieses Mal mit Partner Joachim – in die Bütt. In einem Sketch über ein verwechseltes Zeitungsinserat – sie sucht einen Hund, er eine Ehefrau – schoben sie die Fehlinterpretationen hin und her. Ihr närrisches Auditorium bog sich vor Lachen.

Ein Highlight jagte das andere. „E´t Doris“ gab souverän und gekonnt mit ihrer Gesangsparodie ihrer besseren Hälfte „Saures“. Mia und Christa warteten als die „Feuchtgrubers“ mit einem herrlichen alpenländischen Sketch auf. Lachen war Trumpf. Ein Heimspiel hatten mit ihrer Tanzeinlage die „Wilden Weiber“ von Würselen. Mit der „Salmanus-Airline“ statteten sie verschiedenen europäischen Metropolen ihren Besuch ab. Mit bekannten Melodien ertanzten sie sich eine Zugabe, einfach spitze!

Weiter auf die Stimmungstube drückten die „Wöschelter Prinzen“ mit vaterstädtischen Karnevalsliedern, vom Feinsten. Zum ersten Mal machte die KG „Forster Jonge“ unter ihrem Präsidenten Nobert Mandelarzt dem Dackelclub seine Aufwartung. Wiederum platzte die Kneipe aus allen Nähten. Eine stolze Truppe hatte sich breit gemacht.

Die „Golden Girls“, ein Ableger der „Wilden Weiber“, parodierten Sparmaßnahmen im Seniorenheim. Kein Auge blieb trocken. Der Teppich war ausgerollt für „De Wotzel von de Drisch“. In einer selbst „gestrickten“ Reimrede ließ er den Dackelclub als nicht existierenden Verein hochleben. Dann wurde es karnevalistisch-besinnlich: Mia und Ute stimmten ein Loblied auf „Vadder Abraham“ und seine Schlümpfe an. Zum Abschluss des farbenfrohen Spektakels kam die „Pensionär- und Rentnerband“ mit Kölsche Krätzchen „Heiligabend auf den Dom“ zum Zuge.

Noch lange wurde unter den Fittichen von Dackelkönig Alex von Reth ausgelassen gefeiert, so dass der Regent von Drisch mit seinen „Untertanen“ mehr als zufrieden sein konnte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert