RWE finanziert Photovoltaikanlage: Ledigenheim ist Selbstversorger

Von: hob
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100 dieser Module auf dem Dach: GSG-Geschäftsführer Dieter Sandlöbes (v.l.), Hans-Willi Grümmer, Euregio-Solarzentrum, Heinrich Plum, Leiter der GSG-Gesellschafterversammlung, Bürgermeister Alfred Sonders, RWE Kommunalbetreuerin Sarah Thießen und Hans Fabelje, Leiter Westliches Rheinland/Neuss bei RWE, loben die Kooperation. Foto: H. Bubel

Alsdorf. Als Stadt „Voller Energie“, wie es das neue Logo verspricht, hat Alsdorf jetzt ein weiteres Zeichen gesetzt: mit einer modernen Photovoltaikanlage auf dem als „Ledigenheim“ bekannten alten Gebäude an der Herzogenrather Straße. Hier sind der Gerade einmal zehn Tage hat die Installation der 45.000 Euro-Anlage auf dem Dach gedauert.

Damit beauftragt wurde das Alsdorfer Unternehmen Euregio-Solarzentrum. Die Investition in die ökologische Stromgewinnung wurde im Rahmen vom „Kommunalen Energie Konzept“ von der RWE Deutschland AG finanziert. Dieses Programm steht ausschließlich Kommunen offen, mit denen die RWE Deutschland AG einen Konzessionsvetrag hat.

Installiert wurden die Solarmodule an den Seitendächern des Gebäudes in süd-östlicher Ausrichtung, also mit dem stärksten Sonnenlichteinfall. Jeweils 50 des Standardtyps mit dem Maß 1640 x 100 cm sorgen jetzt für die komplette Stromabdeckung. „Die Module ergeben zusammen 25 kWp Anlagenleistung. Der Nutzen je Kilowattstunde beträgt 21,71 Cent“, erklärt Dieter Sandlöbes, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft mbH (GSG). Die GSG hatte 2013 als Tochter-Gesellschaft im Auftrag der Stadt das Gebäude vom EBV gekauft. Dort untergrebracht sind die Verwaltung der Energeticon GmbH, der Bergbaumuseumsverein mit Büroräumen und einigen 100 Quadratmetern Lagerfläche für Exponate sowie Alsdorfer Karnevalsvereine und Cöre sowie vier Musikbands und die „Sozialistische Jugend Deutschlands, die Falken“.

Die neue Anlage hat deutliche wirtschaftliche Vorteile. Rechnungen zufolge kann die GSG mit ihr in den kommenden 20 Jahren rund 94.000 Euro an Energiekosten einsparen – wovon besonders die Nutzer profitieren sollen. „Die Betriebskosten werden zu Gunsten der Vereine gesenkt“, erklärt Dieter Sandlöbes. Derzeit liegen die jährlichen Stromkosten noch bei rund 6000 Euro. Strom, der nicht selbst gebraucht wird, wird gegen Bezahlung in das öffentliche Netz eingespeist.

„Wir als regionaler Energieversorger setzen auf diesem Weg gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Energieeffizienz um. Wir sehen in dieser Zusammenarbeit auch einen Beitrag für mehr Standortqualität und Wertschöpfung der Region“, sagt Hans Fabelje, Leiter Westliches Rheinland/Neuss bei RWE. „Alsdorf und RWE arbeiten seit vielen Jahren partnerschaftlich auf dem Gebiet der rationalen Energieanwendung zusammen.“ Bürgermeister Alfred Sonders bestätigte: „Klimaschutz ist für uns ein großes Thema. Wir wollen den Kohlendioxid-Ausstoß in Alsdorf in den nächsten Jahren möglichst senken. Die Anbringung der Photovoltaik-Anlage ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

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