Würselen - Rund 50 Freiwillige der Feuerwehr proben den Ernstfall

Rund 50 Freiwillige der Feuerwehr proben den Ernstfall

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
12068974.jpg
Was ist, wenn es auf dem Wertstoffhof brennt? Rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr haben diesen Ernstfall geprobt. Foto: Feuerwehr
12068975.jpg
Was ist, wenn es auf dem Wertstoffhof brennt? Rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr haben diesen Ernstfall geprobt. Foto: Feuerwehr

Würselen. Der samstägliche Hochbetrieb auf dem Wertstoffhof an der Ecke Honigmannstraße/In den Pützbenden hatte gerade sein Ende gefunden, da stieg weithin sichtbar aus zwei Containern dunkler Rauch auf. Die alarmierte Feuerwehr rückte unmittelbar von der nahe gelegenen Wache an der Industriestraße mit sieben Fahrzeugen an.

Mit drei Rettungs- beziehungsweise Transportfahrzeugen meldeten sich die Helfer des DRK-Stadtverbandes unter Sascha Bergrath zur Stelle.

Der Löschzug Würselen-Mitte probte an dem Objekt Wertstoffhof den Ernstfall. Dabei kamen mehr als 50 ehrenamtlich Aktive von Feuerwehr – inklusive Jugendfeuerwehr – und Rettungsdienst zum Einsatz. Die Leitung der Übung lag in den Händen des Würselener Löschzugführers Brandinspektor Ulrich Grossmann und von Brandoberinspektor Franz-Josef Kogel des Löschzuges Verlautenheide, der auf freundschaftlicher Ebene in die Jahresübung einbezogen wurde. Detailliert ausgearbeitet hatte sie Brandinspektor Manfred Meyer. Den Ablauf der einzelnen Übungsschritte kommentierte sachgerecht Stefan Peters vom Förderverein.

Beim Eintreffen der ersten Einheiten stellte die Einsatzleitung fest, dass der Wertstoff sich nicht selbst entzündet hatte. Wie sich herausstellte, hatten sechs Kinder gezündelt. Außerdem befand sich noch ein Erwachsener auf dem Gelände. Die Menschenrettung und die Brandbekämpfung wurden daraufhin gleichzeitig eingeleitet.

Drei Trupps durchkämmten das Gelände unter Atemschutz und brachten die von Rauch und Feuer gefährdeten Personen schnell in Sicherheit. Das DRK übernahm die Verletzten zur weiteren Betreuung. Die Aufstellung der Fahrzeuge und die Angriffswege wurden von der Einsatzleitung vor Ort festgelegt. Da Einsatzabschnitte gebildet wurden, wurde zudem eine Funkskizze angelegt. Die Wasserversorgung konnte über die umliegenden Hydranten sicher gestellt werden.

Verfolgt wurde die Abschlussübung des Löschzuges Würselen von zahlreichen Schaulustigen. Zu den Zaungästen zählte auch die Kidswehr der Freiwilligen Feuerwehr. Kritische Beobachter waren neben den Stadtverordneten Dr. Edgar Pasderski und Hans-Josef Bülles Beigeordneter Werner Birmanns, der Leiter der Würselener Feuerwehr, Brandinspektor Josef Hermanns, und Klaus Wertz, der Leiter der Ehrenabteilung.

Vertreten waren auch starke Abordnungen der Löschzüge Broichweiden und Bardenberg. Zur Manöverkritik und zur „Stärkung“ fanden sich die kleinen und großen Ehrenamtler in der Hauptwache an der Industriestraße ein. Herzlich bedankte sich Löschzugführer Ulrich Grossmann beim Leiter der Kommunalen Dienstleistungen Würselen, Arndt Stolten, dass die Wehr auf dem Wertstoffhof ihre Abschlussübung fahren konnte, und bei allen ehrenamtlichen Teilnehmern, die zum Gelingen des Großeinsatzes ihren Beitrag geleistet hatten.

Nun gilt es, für die nächste Abschlussübung ein neues Objekt ausfindig zu machen. Da dies nicht so einfach ist, bittet die Freiwillige Feuerwehr um Ideen und Unterstützung aus der Bevölkerung.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert