Alsdorf - Rücklings in der Tränke: Trächtige Kuh lässt Retter schwitzen

Rücklings in der Tränke: Trächtige Kuh lässt Retter schwitzen

Von: red
Letzte Aktualisierung:
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Keine Rückenschwimmerin: Diese Kuh musste nicht vom sprichwörtlichen Eis, sondern zurück in die Vertikale gebracht werden. Foto: Feuerwehr Alsdorf
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Mit reichlich Kraft und Köpfchen gelang es den Einsatzkräften schließlich, das havarierte Rind aus der unfreiwilligen Rückenlage zu befreien.

Alsdorf. Rindvieh in Nöten: Aus einer ebenso hilflosen wie bizarren Lage mussten Einsatzkräfte der Alsdorfer Feuerwehr am Donnerstag eine trächtige Kuh befreien. Das Tier lag war in voller Länge in eine Viehtränke gerutscht - und zwar auf den Rücken.

Die Retter wurden gegen 12.15 Uhr zu dem ungewöhnlichen Einsatz im Stadtteil Schaufenberg gerufen. Erste Versuche, dem Tier zu helfen, scheiterten: Das, so die Feuerwehr in einer Pressemitteilung „sichtlich gestresste Muttertier“ habe keine Rettungsversuche der Einsatzkräfte zugelassen. Immer wieder versuchte sie stattdessen, selbst aus der Falle zu entkommen.

Mit Hilfe der Polizei wurde eine Tierärztin aus Hoengen mit Blaulicht und Martinshorn zum Ort des Geschehens gebracht. Sie konnte das havarierte Rind soweit betäuben, dass sich die Wehrleute an die Rettung des trächtigen Tieres machen konnten. Dazu wurden auf der einen Seite der Tränke Schwerlastkissen aufgebaut und die Tränke schließlich auf der anderen Seite mit einem Radlader soweit angelupft, dass die Kuh sanft auf der Seite zu liegen kam.

„Mit einer Vielzahl an helfenden Händen wurde das Muttertier aus der Tränke auf festen Wiesenboden verbracht“, meldet die Feuerwehr. Kurz darauf sei die Kuh wieder zu Sinnen gekommen und, wenn auch offensichtlich noch leicht verwirrt, wieder von selbst auf die Beine gekommen.

Wie die Kuh rücklings in die Tränke gelangte, musste offen bleiben, so Feuerwehrsprecher Christoph Simon. „Spekulationen über eine etwaige Erfrischung bei diesen sommerlichen Temperaturen können nicht bestätigt werden.“

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