Rotary Club spendet 2000 Euro für die Arbeit von "Vergissmeinnicht"

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
10098225.jpg
Die Aktiven des Unterstützungs-Netzwerks „Vergissmeinnicht“ mit Wilfried Hammers (l.), Eva Sommer (3.v.l.), Hermann Knopik (4.v.l.), Wolfgang Rüland (r.) und Georg Schwering (4.v.r.) freuen sich über die Spende von 2000 Euro des Rotary Clubs Aachen-Nordkreis, übergeben von Thomas Fröschen (2.v.r.), dem kommenden Präsidenten Professor Dr. Lothar Krapohl (3.v.r.) sowie Thomas Basten (2.v.l.). Foto: Markus Bienwald

Nordkreis. Es waren diverse Anlässe, die in jüngster Zeit beim Rotary Club Aachen-Nordkreis zum Ziel führten. Und zwar zum Ziel, eine erfreuliche Spendensumme zugunsten des nachbarschaftlichen Netzwerks „Vergissmeinnicht“ in Straß zu sammeln, um die umfassende Arbeit des Pastoralteams im Sinne aller Gemeindemitglieder zu unterstützen.

„Vergissmeinnicht“ ist Teil des Pastoralkonzepts, zu dem neben Kita, und OGS auch die Mittagstisch-Initiative „Tellerrand“, die Krabbelgruppen und natürlich die Kleine Offene Tür „4You“ gehören.

Das Nachbarschaftsnetzwerk wurde nun mit einer Spende über 2000 Euro ausgestattet. Es ist Geld, das sehr dringend benötigt wird, denn die Schnittstelle dieses Projekts ist Eva Sommer, und die Finanzierung ihrer Stelle seitens des Bistums läuft nun aus. „Wir wussten von vorneherein, dass es nach drei Jahren Laufzeit keine Anschlussfinanzierung durch das Bistum gibt“, sagt Wilfried Hammers vom Verein „Vergissmeinnicht“.

So trägt auch die Spendensumme, die von Thomas Fröschen, Thomas Basten und dem kommenden Präsidenten der Aachen-Nordkreis-Rotarier, Prof. Dr. Lothar Krapohl, in Straß übergeben wurde, dazu bei, die Finanzierung von „Vergissmeinnicht“ wieder etwas sicherer zu gestalten. „Wir sind durch die Tageszeitung auf ,Vergissmeinnicht‘ aufmerksam geworden“, sagt Fröschen, „und natürlich passte die Förderung in den aktuellen Schwerpunkt der Rotary Clubs, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu begleiten und zu fördern.“

Genau das passiert auch in Straß, wo eine syrische Familie ins Dachgeschoss des Pfarrhauses eingezogen ist und unter anderem mit Hilfe der hauptamtlich und bürgerschaftlich engagierten Menschen im Netzwerk „Vergissmeinnicht“ in die Gemeinschaft inte-griert wird, durch Hilfen aller Art. Als einziger von sechs Aachener Rotary Clubs, die sich auch um die Städteregion kümmern, soll damit ein Anschub geleistet werden, der Menschen beim Übergang vom Dasein als Flüchtling in ein normales Leben hilft. In Zeiten der vor allem im Sozialbereich anzutreffenden „Puzzle-Finanzierung“ liefern Clubs wie die Rotarier hier Beispiele, wie Menschen anderen Menschen neue Wege ermöglichen können.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert