Herzogenrath - Rodas CDU setzt auf bewährte Kräfte

Rodas CDU setzt auf bewährte Kräfte

Von: fs
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Die Spitze des Herzogenrather CDU-Stadtverbands: (v.l.) Dieter Gronowski, Tim Fürpeil, Peter Reimer, Thorsten Schlebusch, Vorsitzende Marie-Theres Sobczy und Gabriele Spiertz. Hendrik Schmitz (MdL,r.)) gratuliert zur Wahl. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Der CDU-Stadtverband hat im Pfarrsaal von St. Mariä Himmelfahrt in einer gut zweieinhalbstündigen Versammlung die Weichen für die kommenden zwei Jahre gestellt. Im Mittelpunkt standen nach Begrüßung durch die Stadtverbandsvorsitzende Marie-Theres Sobczyk die Neuwahlen des Vorstands.

In ihrer Rede ließ die Vorsitzende die vergangenen zwölf Monate Revue passieren. Dabei standen die vorgezogene Bürgermeisterwahl, die Kommunalwahl und die politische Arbeit des Stadtverbandes im Vordergrund.

Die Neuwahl des Vorstandes leitete „Alt“-Bürgermeister Gerd Zimmermann. Er merkte an, dass es für das wichtigste Gremium der Partei, dem Stadtverbandsvorstand, eine starke Mannschaft brauche, die durch die breit erarbeiteten Personalvorschläge gut aufgestellt sei. Besonders hob er den ausführlichen Geschäftsbericht hervor, der in dieser Form sicherlich auf Kreisebene einmalig sei, was Kreisvorsitzender Axel Wirtz (MdL) bestätigte.

Marie-Theres Sobczyk als Vorsitzende wiedergewählt. Im Team des geschäftsführenden Vorstands wird sie auch künftig von Dieter Gronowski als stellvertretenden Vorsitzenden unterstützt. Bert Lauscher, der nicht mehr kandidierte, sprach sie einen herzlichen Dank für die vielen gemeinsamen Jahre im Vorstand aus. An seiner Stelle wurde der neue Ortsverbandsvorsitzende von Kohlscheid, Peter Reimer, als stellvertretender Vorsitzender gewählt.

Wiedergewählt für die nächsten zwei Jahre wurden ebenfalls Gabriele Spiertz als Geschäftsführerin und Thorsten Schlebusch als ihr Stellvertreter. Als Kassierer wurde Uwe Jarosz, als stellvertretender Kassierer Tim Fürpeil im Amt bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch elf Beisitzer, die die unterschiedlichsten Berufs- und Altersgruppen repräsentieren sowie eine gute Mischung aus erfahrenen und noch weniger erfahrenen Parteifreunden die einzelnen CDU-Ortsverbände Herzogenrath-Mitte, Merkstein und Kohlscheid vertreten: Herbert Aretz, Hans Behle, Herbert Contzen, Marcel Gronowski, Herbert Horbach, Andreas Jaroniak, Wolfgang Krott, Burkhard Lantermann, Thomas Paffen, Klaus-Dieter Runge und Yahya Schirin.

Zudem wurden die Delegierten für die Kreisparteitage in 2015/16 bestimmt. Als Kassenprüfer wurden Dr. Matthias Betsch und Peter Servas gewählt.

Kreisvorsitzende Axel Wirtz, dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit in den vergangenen zwei Jahren und zeigte sich erfreut über die einvernehmlich guten Ergebnisse bei den schon stattgefundenen Jahreshauptversammlungen der drei Ortsverbände Herzogenrath-Mitte, Merkstein und Kohlscheid. Den neuen Stadtverbandsvorstand sieht er gut aufgestellt.

Zwischen den Wahlgängen richtete der stellvertretende Kreisvorsitzende sprach Hendrik Schmitz (MdL ). „NRW steht finanziell miserabel da. Der Haushalt ist hoch verschuldet. Dabei hat unser Land großes Potenzial: mit vielen erfolgreichen Mittelständlern und als Industrie- und Bildungsstandort“, führte er aus. Die CDU fordert daher, den Haushalt zu konsolidieren, NRW demografiefest zu machen und bei Zukunftsinvestitionen vernünftige Prioritäten zu setzen. „Für mich heißt dies unter anderem: eine erstklassige Verkehrsinfrastruktur und eine solide Finanzausstattung für die Kommunen. NRW darf nicht weiter Schlusslicht sein“, sagte Schmitz.

Fraktionsvorsitzender Reimund Billmann berichtete über die anstehenden Herausforderungen mit Blick auf die Haushaltssituation in Roda. „Wir erwarten“, so Billmann, „dass die Jahresabschlüsse 2008 bis 2010 umgehend vorgelegt werden, damit der Haushalt sobald wie möglich genehmigt werden und weitere Belastungen für Rodas Bürger vermieden werden können. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Ersatz für das Hallenbad in Kohlscheid geschaffen wird, um einerseits das Schul- und Vereinsschwimmen sicherzustellen und andererseits für Familien ein attraktives Freizeitangebot zu schaffen.“ Die CDU werde ferner die Stadtentwicklung in Mitte und eine neue Rahmenplanung für das Herzogenrather Zentrum vorantreiben.

Zum Erreichen dieses Ziels und um die „Roda-Stadt“ zukunftssicher aufzustellen, müssten externe Partner in die Prozesse eingebunden werden. Aus Sicherheitsgründen sei der Abriss der Brücke „Pilgramsweg“ erforderlich. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass eine neue Rad- und Fußgängerbrücke errichtet wird.“ Ferner, so Billmann weiter, will man sich für die Erweiterung des Gewerbegebietes „Nordstern“ stark machen.

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