Roda-Schüler haben viel Kultur zu bieten

Von: mabie
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Satte Trommelklänge: Auch die erfüllten die Turnhalle der Roda-Schule bei der abschließenden Präsentation der Kulturwoche. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Rhythmische Trommeln hallen durch die Turnhalle der Roda-Schule. Auf der Bühne sitzen Schüler, die mit Begeisterung im Takt ein Lied intonieren. Szenenwechsel: Eine andere Schülergruppe stellt dort, wo gerade noch die Trommeln hallten, dar, wie aus dem Gedanken ein Buch wird.

Beides war jüngst Teil des Präsentationstages an der Roda-Schule. Der bewies eindrucksvoll, dass die Förderschule auch kulturell außergewöhnlich viel zu bieten hat.

„Wir haben für das rein kulturelle Angebot zunächst unsere Klassenverbände aufgelöst“, berichtete Jasmin Dudda als Kulturbeauftragte der Schule. Zwei Wochen lang hatten sich die Kinder und Pädagogen jeden Vormittag mit ihrem Projekt beschäftigt. „Für unsere Schulform ist das eine außergewöhnliche Tagesstruktur“, unterstrich Martina Brütting-Kertzmann von der Vorbereitungsgruppe der Kulturwoche. Und eben weil dieser Zeitraum so besonders war, war auch die Atmosphäre bei der öffentlichen Vorstellung der Projekte eine ganz besondere. So drängten sich überall die Besucher und genossen vom Erdgeschoss bis unters Dach eine Kultur-Schule, die ihresgleichen sucht.

„Die Schüler durften dabei selbst aussuchen, worauf sie Lust hatten, und konnten drei Wünsche abgegeben, an welchem Projekt sie teilnehmen möchten“, sagte Jasmin Dudda. Beinahe immer klappte es auch mit der Wunschkombination, was natürlich die persönliche Identifikation der Kinder mit ihrem Projekt noch verstärkte. „Da gab es kein cooles Getue, jeder machte einfach gerne mit“, freute sich Martina Brütting-Kertzmann. Produziert wurden neben einem Roda-Rap noch Videos, die sich beispielsweise mit Musik oder dem Dschungelbuch beschäftigten. Auch kleine, teils quietschbunte Schweine, die auch für Förderzwecke erworben werden konnten, wurden hergestellt.

Schwarzlichttheater

Ein Zoo aus Pappmachée, die in Zusammenarbeit mit einer professionellen Fotografin entstandenen Selbst-Bilder der Schüler, die sich sogar einen eigenen Rahmen aussuchen durften und so selbst mal als Star im Rampenlicht standen oder auch das Schwarzlichttheater – das waren allesamt sehenswerte Ergebnisse einer außergewöhnlichen Kulturwoche.

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