Herzogenrath - Roda bekräftigt: Kein Platz für Rechtsextremismus

Roda bekräftigt: Kein Platz für Rechtsextremismus

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Gegen das Vergessen: Als stumme Zeugen hat der niederländische Fotograf Jorgen Polman die Relikte des Schreckenslagers Auschwitz-Birkenau abgelichtet - als stete Mahnung, damit sich das Unrecht der Geschichte niemals wiederholt.

Herzogenrath. Bisher haben sich schon über 50 Institutionen und viele Einzelpersonen zum Herzogenrather Bündnis gegen Rechtsextremismus zusammengeschlossen.

In einem gemeinsam formulierten Bündnisaufruf wollen sie noch einmal deutlich zum Ausdruck bringen, dass die Stadt Herzogenrath ein „Ort der Vielfalt” ist, in dem es keinen Platz für Rechtsextremismus und Rassismus geben darf.

Dieser Aufruf wird am Dienstag, 2. November, gegen 16.30 Uhr im Rathausfoyer feierlich unterzeichnet. Anschließend, gegen 17.30 Uhr, findet im Rahmen des Euriade-Festivals die Ausstellungseröffnung „Gegen das Vergessen, 65 Jahre Befreiung Auschwitz” statt.

In der Ausstellung werden Bilderzyklen des Malers Rafael Ramirez Máro und des niederländischen Fotografen Jorgen Polman gezeigt. Ihre Werke beschäftigen sich mit dem Massenvernichtungslager Auschwitz, in dem Millionen von Menschen im Zweiten Weltkrieg einen qualvollen Tod erlitten haben. Die Bilder haben mahnenden Charakter und erzählen stumm von Hunger, Durst, Verzweiflung, Panik und Verrat der damaligen Opfer. Die Künstler werden anwesend sein.

Professor Dr. Dr. Werner Janssen, Intendant des Euriade-Festivals, wird eigens für die Ausstellung geschriebene Gedichte rezitieren. Dabei wird er musikalisch von der Flötistin Ricarda Schumann begleitet. Der Eintritt zur Vernissage ist frei. Die Ausstellung wird in der Zeit vom 2. November bis 4. Dezember im Rathausfoyer präsentiert.

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