Baesweiler - Rock-Café-Live-Konzert: Im Winter sind die Gitarrenriffs härter

Rock-Café-Live-Konzert: Im Winter sind die Gitarrenriffs härter

Von: Laura Sobczyk
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Lange Haare, dunkle Klamotten, schwerer Sound: Das Rock-Café hat sich mittlerweile landesweit rundgesprochen. Foto: Laura Sobczyk

Baesweiler. Dunkle Kleidung, lange Haare, Gitarrenriffs – Eckpunkte des dritten Rock-Café-Live-Konzerts im Malteser Jugendtreff an der Wolfsgasse.

In der Regel kann man im Rock-Café jeden Freitag von 20 bis 24 Uhr nicht nur Rockmusik hören, sondern auch selbst die Bühne betreten und mit Schlagzeug oder Gitarre musizieren. „Die Idee des Rock-Cafés entstand, als man nach dem einstigen Flüchtlingscafé neu anfangen musste. Man baute neue Kinder- und Jugendbetriebe auf und wollte zudem die Leute etwas anbieten, für die es in Baesweiler noch nichts gab – das waren die Rock- und Metal-Fans“, erklärte Frank Störtz, Streetworker und Jugendarbeiter.

Man lernte Nikolas Stumvoll und Florian Hastenrath als Besucher des Rock-Cafés kennen. Schnell kamen die drei auf die Idee eine Anti-Karnevalsveranstaltung zu organisieren: das erste Rock-Café-Konzert. Stumvoll ist für die Bands zuständig, Hastenrath für die Technik. Das Konzept: im Sommer rockig, im Winter härtere Musik. Schnell wurde das Rock-Café zum Treffpunkt, bietet vor allem regionalen Bands eine Bühne.

Das dritte Live-Konzert wurde von der vierköpfigen Band „ThrashGangsters“ aus Bonn eröffnet. Sie bezeichnen ihre Musi als Oldschool Thrash Metal mit Überraschungseffekten und konstanter Spannung. Mit Songs wie „Thrashers In The Moshpit“ und „Terror Has Begun“ brachten sie das Publikum in Stimmung, auch wenn sich dieses zunächst nicht ganz so nah an die Bühne traute.

Es gab sogar eine Zugabe

Die aus Aachen stammende drei-köpfige Band „voices‘ violence“ fühlt sich im Genre Screamo/Post Hardcore zu Hause. Mit Songs wie „Sturmflut“ und „Wo sind deine Fäden?“ überzeugten sie die Fans, die kräftig mitsangen. Auf Wunsch des Publikums gab es sogar eine Zugabe.

Den Abschluss machten die „Hell Awaits“, bei denen Nikolas Stumvoll alias Nito mit schwarzer Farbe im Gesicht selbst sang und Bass spielte. Ihr Genre: Slatanic Metal. Mit Slayer-Stücken aus den Jahren 1983 bis 1988 brachte die Band das Publikum zum Mitsingen und Feiern. Vor der Bühne gab es zahlreiche Fans, die headbangten und laut applaudierten.

Während der Umbauten auf der Bühne genossen gab es Rockmusik aus der Dose, dazu Getränke und Snacks.

Störtz ist zufrieden: „Wir hatten 60 zahlende Gäste. Dafür, dass die Musik in Thrash Metal und Slayer ging und das nicht jeder mögen kann, sind das viele Besucher.“ Auch im Publikum war man sich einig: Super!

Bereits jetzt gibt es die Anfrage einer Band aus Düsseldorf, die im Rock-Café spielen will, und Stumvoll hat Kontakt zu einer Band aus Luxemburg. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis das Rock-Café-Live-Konzert in die nächste Runde geht.

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