Ringen um Kunstrasenplätze

Von: Karl Stüber
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Würselen. „Die Rhenania fühlt sich außen vorgelassen!“ Mit diesem Tenor hatte der Vorstand des Traditionsclubs SV Rhenania 05 Würselen per Presseerklärung auf den Vorstoß des VfR Würselen reagiert, wie der Wegfall von Trainingsplätzen an der Krottstraße zu kompensieren sei, die dem Neubau der Gesamtschule weichen.

Der VfR hatte in einem Exklusivgespräch mit der Stadt vorgerechnet, dass es preisgünstig und auch im Sinne der Stadt sein müsste, den vorhandenen Rasenplatz am Drischfeld in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln.

Das erzürnte die Rhenanen, die darauf vertraut hatten, dass bis zur Ratssitzung am 8. Dezember Rat, Sportausschuss, Verwaltung, Stadtsportverband und die betroffenen Vereine gemeinsam ein Konzept für die Ersatzspielflächen erarbeiten sollen. Die Rhenania habe seit Wochen vergeblich auf die Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch gehofft.

Das ist nun nachgeholt worden, wie Technischer Beigeordneter Till von Hoegen gegenüber unserer Zeitung sagte. Nun konnten die Rhenanen ihre Vorstellungen ebenfalls gegenüber Vertretern der Verwaltung, der Politik und dem Stadtsportverband vortragen. Die Rhenania legt Wert auf den dauerhaften Erhalt ihrer Sportanlage Lindenplatz als Rasensportplatz mit Flutlicht und Tribüne. Als Ersatz für die wegfallenden Trainingsmöglichkeiten soll die Stadt dem einen Kunstrasenplatz mit Umkleidemöglichkeit und Flutlicht „hinter dem Freizeitbad Aquana“ zur Verfügung stellen. Auf diese Weise soll gemäß beschlossener Sportentwicklungsplanung die „bestehende Unterversorgung mit Sportplätzen gemindert und eine ganzjährige Nutzbarkeit gesichert werden“.

„Alle Standpunkte wurden dargestellt“, eine Vorentscheidung über den nun einzuschlagenden Weg sei in dem Gemeinschaftsgespräch natürlich nicht gefallen, betont von Hoegen. Das Treffen sei entspannt verlaufen. Letztlich sei das ganze eine Frage der politischen Entscheidung, sagte der Technischer Beigeordnete. Das müsse nun in den Fachausschüssen beraten werden. Von Hoegen geht davon aus, dass dies auch Thema im nächsten Stadtrat sein wird.

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