Würselen - Riesenspaß mit den kleinen Seifenkisten

Riesenspaß mit den kleinen Seifenkisten

Von: dag
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Schaulustige säumen die Rennstrecke: Seifenkisten unterschiedlichster Bauart sausen die Haaler Straße in Würselen hinunter. Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Schaulustige säumen die Rennstrecke: Seifenkisten unterschiedlichster Bauart sausen die Haaler Straße in Würselen hinunter. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Würselen. Eine echte Gaudi hatten das Jungenspiel Oppen-Haal um Vorsitzende Annkatrin Reising, die Jugendfeuerwehr des Löschzuges Würselen-Mitte um Löschzugführer Ulrich Grossmann und der Verein für Rasenspiele um Jugendleiter Norbert Klinkenberg im Ortsteil Oppen-Haal versprochen und ließen Seifenkisten aller Art die Haaler Straße hinunter „rasen“.

Die 60 Fahrer und Fahrerinnen –sechs bis 70 Jahre alt – warteten teils ungeduldig auf den Start, um bei herrlichem Spätsommerwetter die 500 Meter lange Rennpiste in ihren Flitzern zu absolvieren. Gut ausgerüstet gingen die Piloten auf die Strecke. Die rund 20 selbst gebauten drei- oder vierrädrigen Kleinfahrzeuge waren allesamt antriebslos. Um auf Geschwindigkeit zu kommen, wurden die Seifenkisten auf die Startrampe geschoben, dieser Schwung musste bis ins Ziel reichen.

Leuchten, Spoiler, Dekorationsmaterialien wie Obst und Gemüse sowie vor allem fantasievolle Bemalungen ließen die Seifenkisten zu einer Augenweide für die Schaulustigen werden.

Nicht nur die Familien und Freunde der Rennpiloten säumten den Straßenrand, um das Spektakel mit den flotten Kisten zu verfolgen und die Teilnehmer anzufeuern. Auch Anwohner hatten es sich vor ihren Häusern bequem gemacht. Eine Hüpfburg und sich schminken lassen sorgten für weiteres Kurzweil. Aufgebaut waren Stände mit Speisen und Getränken. Es gab keine Verletzten, dafür viele glückliche Kinder und viele Erwachsene, die gerne noch einmal Kind gewesen wären.

Neuauflage versprochen

In drei Altersklassen gingen die Seifenkisten-Fahrer an den Start. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und eine Getränkemarke. Am späten Nachmittag standen die Sieger fest. Bei den Kindern (6 bis 11 Jahre) siegte Felix Kriescher. Er brauchte für die Strecke 48,027 Sekunden. Auf Platz zwei fuhr Lars Erben in 49,214. Dritter wurde Ben Hommerich in 49,934.

Lina Pleyers hatte in der Klasse II (12 bis15 Jahre) in 43,903 die Nase vorn vor Celina Gülpen in 44,295 und Till van den Eijkel in 45,739. In der Klasse III (offene Klasse ab 16 Jahre) machte Sebastian Röhrhoff in 42,542 das Rennen. Den zweiten Platz sicherte sich Daniel Güßgen in 42,69. Auf Rang drei „sauste“ Marie Magraff in 43,011. Der Preis für die schönste teilnehmende Kiste ging an den „Ülle-Blitz“ von der KG Au Ülle. 15 Jahre liegen zwischen diesem und dem „Rennen“ davor. Solange müssen Teilnehmer und Zuschauer diesmal nicht warten. Denn, so verriet Ulrich Grossmann, eine weitere Auflage des Seifenkistenrennens sei am 2. September 2018 geplant. Schmunzelnd fügte er dann noch hinzu: „Wir haben bereits die ersten Anmeldungen für dies Seifenkistenrennen erhalten.“

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