Rick Kavanian offroad im Energeticon unterwegs

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Aberglauben in der eigenen Familie und die Suche nach der dunklen Seite seines Ichs: Rick Kavanian in seinem aktuellen Bühnenprogramm. Foto: Manfred Baumann

Alsdorf. In Film und Fernsehen, als Synchronsprecher oder live auf der Bühne: Rick Kavanian gehört schon seit vielen Jahren zu den ganz großen der deutschen Spaß- und Comedy-Szene. Mit seinem mittlerweile vierten Bühnenprogramm „Offroad“ kehrt er wieder ganz zu seinen Wurzeln zurück – doch wo sind die eigentlich?

In Armenien, Bukarest, New York oder doch in München? Dieser Frage geht er am Mittwoch, 22. November, ab 20 Uhr im Fördermaschinenhaus im Energeticon Alsdorf, Konrad-Adenauer-Allee 7, nach.

Mit „Offroad“ präsentiert Kavanian ein besonders persönliches Programm. Es geht um den Aberglauben in seiner Familie, die aus Armenien stammt, um die Suche nach der dunklen Seite seines eigenen Ichs und darum, wie man der 80-jährigen Mutter erklärt, warum heutzutage Eier erfolgreich nur noch mit einer App gekocht werden können. Die Flüche so mancher Anwendung und die Digitalisierung im Allgemeinen thematisiert der 46-Jährige auf seine ganz eigene urkomische Art.

Das Besondere an „Offroad“ ist, dass Kavanian die Geschichten, die er im Programm zum Besten gibt, tatsächlich selbst erlebt hat. Seine kuriosen Erfahrungen und Beobachtungen liefern ihm reichlich Stoff für komische Nummern: So schildert er seine Hochzeitsreise nach Botswana, bei der er ein taubstummes Paar für betrunken hält, und bringt damit das Publikum zum Kochen.

Ob das Ganze immer einen Sinn hat? Auf keinen Fall! Wer also einen roten Faden braucht, bringt diesen besser selbst mit in die Vorstellung. Denn nach wie vor gilt: Schizophrenie – jetzt oder nie! So schlüpft er während des Programms immer wieder in seine bekannten Rollen als Worte verdrehender Grieche Dimitri Stoupakis, als Pavel Pipovi oder als Bösewicht Lord Jens Maul – manchmal wechselt er die Rollen sogar im Sekundentakt.

Als leidenschaftlicher Synchronsprecher ist Kavanian der Mann der 1000 Stimmen und beherrscht sämtliche Dialekte und Sprachen. Und genau das ist es, wofür er so beklatscht wird.

Durch die „Bullyparade“, „Der Schuh des Manitu“, „(T)Raumschiff Surprise“, und „Ottos Eleven“ hat sich der gebürtige Münchener in die Herzen seines Publikums gespielt. Jetzt dürfen sich seine Zuschauer auf ein grandioses Bühnenprogramm freuen.

Tickets sind ab sofort erhältlich im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, und beim Kundenservice des Medienhauses, im Elisenbrunnen, Friedrich-Wilhelm-Platz 2, Aachen.

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