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Rektorin der Grengrachtschule liebevoll verabschiedet

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Rektorin Gisela Klein wurde von ihren Schülern liebevoll und stilecht verabschiedet.

Baesweiler. Wenn die Schüler stehend johlen und applaudieren, das sonst so hartgesottene Kollegium die eine oder andere Träne verdrückt, und die Schulleiterin sich selbst als „schwarze Hexe“ tituliert, dann ist es wahrlich ein besonderer Tag an der Grengrachtschule.

Gisela Klein wurde an ihrem letzten Tag als Schulleiterin gefeiert, nach knapp 40 Jahren im Dienst zum Wohle der Grundschule.

Die Schulgemeinde beider Standorte, Baesweiler und Beggendorf, hatte für ihre scheidende Chefin ein farbenfrohes und heiteres Abschiedsfest mit vielen Beiträgen vorbereitet, die Gisela Klein einige nette Anregungen für den Ruhestand geben sollten.

Natürlich bleiben vor allem die tollen Erinnerungen an die Arbeit mit den Schülern. Daher war es für die Schüler auch erst einmal kaum zu beantworten, wie Frau Klein denn ohne „ihre“ Schule auskommen sollte.

Die jungen Moderatoren stellten zur Eröffnung ein gemütlich-gemeinsames Frühstück vor, bei dem ein Vier-Minuten-Ei fatalerweise nicht gelingt.

Der logischerweise daraus resultierende Weltuntergang zeichnete mit einer gewaltigen Prise herzhafter Ironie ein trostloses Bild vom bevorstehenden Ruhestand der Rektorin.

„Das bisschen Haushalt“ – so besangen es die Kinder des Beggendorfer Teilstandortes – würde Klein aber trotzdem sicher nicht allzu schwer fallen.

Das Geschenk zum Ruhestand überreichten die passend als „Kartoffelkäfer“ auftretenden Erstklässler – eine Dauerkarte für die Aachener Alemannia. Die Gratulanten waren zu einem liebevollen Scherz aufgelegt – ist doch mittlerweile die Bundesliga-Zugehörigkeit der Alemannia gefühlt genauso lange her wie die Mondlandung oder die Kuba-Krise.

Gisela Klein bekam passend zu ihrem selbst gewählten Spitznamen „schwarze Hexe“ natürlich noch ein Ständchen: „Das Lied von der Moorhexe“ wurde von allen OGS-Kindern und ihren Betreuerinnen in Kombination mit einem spektakulären Hexentanz präsentiert.

Mit dem letzten Ton von „Wer hat an der Uhr gedreht“ winkten alle Kinder beim abschließenden Flashmob und die Eltern im Publikum mit bunten Tüchern einen Abschiedsgruß, der allen nahe ging.

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