Baesweiler - Reiner Spiertz erhält „Goldenes Wappen“

Reiner Spiertz erhält „Goldenes Wappen“

Von: mas
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Er ist es: Reiner Spiertz (r.) wird Träger des „Goldenen Wappens“. „Ordensvater“ Herbert Kusseler (vorn), Narrenzunft-Vorsitzender Antoni Messias und Geschäftsführer Frank Geist (v.l.) gratulieren. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Sie sind richtig dicke Freunde: Narrenzunft-Legende Herbert Kusseler und VKAG-Präsident Reiner Spiertz pflegen seit fast 40 Jahren eine intensive Beziehung. Deshalb war für Herbert Kusseler, „Erfinder“ des „Goldenen Wappens“, bei der Suche nach dem nächsten Träger ganz klar: „Reiner ist jetzt mal dran!“

Mit diesem Vorschlag war der Vorstand der Karnevalsgesellschaft Narrenzunft einverstanden. Der Präsident des Verbandes der Karnevalsvereine Aachener Grenzland (VKAG) wird sich den 18. Januar 2015 gerne freihalten. Denn an diesem Sonntag wird er nächster Wappenträger der Narrenzunft.

Gab es in diesem Jahr keinen „Lückenschluss“ – der ehemalige DRK-Geschäftsführer Peter Timmermanns hatte als designierter Träger die Überreichung abgesagt – ist Reiner Spiertz nunmehr der 17. Wappenträger. Die hochrangige Auszeichnung hatten unter anderen der ehemalige Landrat Carl Meulenbergh, Baesweilers Bürgermeister Willi Linkens, der stellvertretende Chefredakteur dieser Zeitung, Erich Behrendt, Sabine Mathieu und weitere Personen oder Institutionen (etwa der Bauhof der Stadt) erhalten.

Erst mal perplex

Reiner Spiertz war perplex, als Narrenzunft-Chef Antoni Messias und Geschäftsführer Frank Geist bei ihm aufkreuzten. Der Vorsitzende des Verbandes, der 162 Vereine mit 30.000 Mitgliedern bündelt, ist sich der Ehre bewusst. „Das ist eine besondere Auszeichnung, die mir außerhalb meines Heimatortes Alsdorf zukommt“, zeigte sich Spiertz gerührt. Er sieht darin auch „eine kleine Anerkennung meiner Arbeit“. Den VKAG führt er seit 1995.

Der 66-Jährige werde den Orden „sehr gerne annehmen. Auch, weil ich seit fast 40 Jahren mit der Narrenzunft und Herbert Kusseler zusammenarbeite“. Antoni Messias unterstrich: „Reiner Spiertz hat für den heimischen Karneval sehr viel getan. Ob das die Jugendarbeit betrifft oder die Installation eines Karnevals-Museums“. Für die Verleihung am dritten Sonntag im Januar habe man sich schon das eine oder andere Highlight überlegt, verraten die Narrenzünftler um Messias. Auch freuen sie sich darüber, dass es wieder „eine Verleihung mit allem Brimborium“ geben wird.

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