Reichlich Beifall und Lob beim Frühjahrskonzert

Von: rp
Letzte Aktualisierung:
10153875.jpg
Die Aktiven des Frühjahrskonzert in der Broicher Siedlung: das Polizeiorchester „Politie-Kapel“ aus Kerkrade mit dem Gastgeber, dem MGV Alsdorf-Broicher Siedlung. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Viel Applaus gab es einmal mehr für das Frühjahrskonzert des Männergesangsvereins Alsdorf-Broicher Siedlung in der voll besetzten Gemeinschaftshalle. Vorsitzender Henk Nijssen zeigte sich hoch erfreut über die zahlreichen Besucher.

Bürgermeister Alfred Sonders hatte sich einmal mehr unter die Reihen der Broicher Sänger gemischt, die im ersten Programmteil ein anspruchsvolles Programm zu singen hatten. Neben den bekannten Walzern „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss und „Donauwellen“ von M. Peuchel gab es mit „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauss und „Unter südlicher Sonne“ von Friedrich Zimmer sowie „An der Donau“ von Hans Zander Premieren für die Broicher Siedler zu bestehen, was ihnen trefflich gelang.

„Trinkliederpotpourri“

Hierbei hatten die Sänger durchaus schwierige Passagen zu bewältigen, gespickt mit zahlreichen Melodienwechseln in den einzelnen Stücken, für die knapp 20 Sänger keine einfache Aufgabe. Im zweiten Programmteil stand Willy Trapps „Fröhliches Trinkliederpotpourri“ auf der Agenda des Chores, der die zahlreichen Ohrwürmer (Im Krug zum grünen Kranze“, „Es zogen drei Burschen“, „Jetzt trink´n wir noch a Flascherl Wein“ sicher meisterte.

Alfred Sonders konnte hier mit seinem Solo im Lied „Wenn ich einmal der Hergott wär“ sein Können einmal mehr beweisen. Der Text des Liedes löste bei einem Besucher die scherzhafte Frage aus: „Strebt Alfred Sonders jetzt höhere Ziele an und verlässt die Stadt“?

Prosit der Gemütlichkeit

Mit dem Gastorchester der Politie Kapel District Kerkrade unter Leitung von Henk Haan stimmten die Sänger zum Konzertende „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ an.

Das Orchester hatte in beiden Konzertteilen zahlreiche bekannte Melodien mitgebracht und im ersten Teil vor allem durch Böhmische Blasmusik nach bester Ernst Mosch-Tradition wie die „Musik aus Böhmen“ oder „Böhmischer Traum“ geglänzt.

Den zweiten Teil eröffneten die exzellenten Musiker mit dem Florentiner Marsch und hatten darüber hinaus „Brass-Musik“ in petto, bevor man mit dem „Pasodoble Flamenco“ und der Zugabe „Alte Kameraden“ in Swingfassung begeisterte. Stehende Ovationen und lang anhaltender Applaus des Publikum forderten eine Zugabe, die Chor und Orchester gerne gemeinsam mit dem „Fliegermarsch“ gaben. Einmal mehr stand am Konzertende Dank an die Dirigenten Agata Sewera vom MGV Broicher Siedlung und Henk Haan der niederländischen Gäste.

Große Resonanz

Wenn man die Leistung und die große Resonanz bei den Konzerten betrachtet, wäre es schade und ein großer kultureller Verlust, würde der MGV Broicher Siedlung einmal mangels aktiver Mitglieder aufgeben müssen. Abschließend wurde auf die nächste Veranstaltung hingewiesen: Am 4. Adventsonntag, 17 Uhr, das große Weihnachtskonzert in der Gemeinschaftshalle Broicher Siedlung. Hierzu hofft Vorsitzender Henk Nijssen, bereits einige neue aktive Sänger präsentieren zu können.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert