Realschüler blicken in berufliche Zukunft

Von: Stefan Schaum
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Wie sieht unsere Zukunft aus? Dieser Frage gingen die Settericher Realschüler auch mit Kameras nach. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Wo werden sie mal sein in fünf oder zehn Jahren? Wie werden sie arbeiten, wie werden sie leben? Mit einer eigenen Familie, oder ohne? Weit in die Zukunft hineingeschaut haben Schüler der Settericher Realschule. So genannte „Szenarien“ haben sie entworfen, die ihnen einen Blick für ihre Wünsche und Möglichkeiten eröffnen sollten.

Dazu haben sie auch Videoclips gedreht, die nun mit weiteren Beiträgen aus der Städteregion Aachen im Internet zu sehen sind.

Realschullehrer René Langohr hat das Thema „Szenarien“ im Fach Sozialwissenschaften verankert. „Das ist für die Neuntklässler eine gute und vor allem mal eine andere Herangehensweise an das Thema Berufswahl.“

Viele Gedankenspiele, eigene Texte und andere Arbeiten sollen den Teenagern dabei helfen, ihre Neigungen abzuklopfen und dadurch auch eine klarere Vorstellung von den beruflichen Möglichkeiten zu bekommen. „Das ermuntert die Jugendlichen, Dinge zu hinterfragen, auf den Prüfstand zu stellen und in viele neuen Richtungen zu denken.“

Die Methode steht mittlerweile auch in anderen Schulen auf dem Lehrplan und war jüngst Thema bei einem „Tag der Szenarien“ im Haus der Städteregion in Aachen. 130 Schüler haben daran teilgenommen, auch die Gruppe aus Setterich.

Im Mittelpunkt stand dabei die Arbeit mit Videokameras. Zum Stichwort „Glück“ haben die Schüler nämlich kleine Clips gedreht. Auch dabei ging es um Szenarien: Was bedeutet Glück? Was macht glücklich? Und wie fühlt es sich an? Acht einminütige Filme haben die Jugendlichen produziert und präsentieren sie nun auch im Internet (siehe Infobox). Und letztlich war dabei auch das für die Teilnehmer ein Glücksgefühl – zu sehen, wie gut die Beiträge gelungen sind.

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