Rauchen kann COPD verursachen: Medizinisches Zentrum informiert

Letzte Aktualisierung:

Würselen. „Pro gerauchter Zigarette wird die ‚Müllabfuhr‘ in der Lunge für acht Stunden lahmgelegt“, sagt Dr. Björn Schwick, Chefarzt der Lungenklinik des Medizinischen Zentrums Aachen.

Die vor allem durch das Rauchen verursachte, nicht heilbare Lungenerkrankung COPD (chronic obstructive pulmonary disease) entwickelt sich unbemerkt. Mit körperlicher Betätigung, Physiotherapie und Atemtraining lässt sich die Atemnot aber bekämpfen und die eigene Leistungsfähigkeit steigern.

Entscheidend ist: Hände weg von der Zigarette. Über COPD und welche Versorgungsmöglichkeiten im MZ geboten werden, informiert am Montag, 15. Juni, 18 Uhr, Dr. Björn Schwick, Chefarzt der Lungenklinik des MZ.

In praktischen Übungen zeigen Physiotherapeuten, wie die Atemmuskulatur gefördert und die eigene Belastbarkeit erhöht werden kann. Außerdem steht die Selbsthilfegruppe COPD & Lunge für alle Fragen zur Verfügung. Die kostenfreie Infoveranstaltung findet statt im Barbarasaal des MZ, Dr.-Hans-Böckler-Platz 1 in Würselen.

Typische Symptome für COPD sind Husten mit Auswurf und Atemnot bei Belastung. Das größte Risiko für COPD haben Raucher und Passivraucher. „Für den Abtransport von Schleim und Dreck sind die Flimmerhärchen in den Bronchien verantwortlich, die nach dem Rauchen einer Zigarette acht Stunden ungeschützt allen Reizen und Umweltverschmutzungen ausgesetzt sind“, sagt Dr. Björn Schwick.

In Deutschland leiden rund 6,8 Millionen Menschen an der nicht heilbaren Lungenerkrankung, Tendenz steigend.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert