Rathaus: Mit Feen, Hexen, Trollen, Elfen und großer Magie

Von: dag
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Was wäre Fettdonnerstag ohne jung gebliebene alte Weiber, die Stimmung machen? Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Bei manchen Narren im Alsdorfer Rathaus war nicht genau zu erkennen, ob man Männlein oder Weiblein vor sich hatte oder gar einen Troll. Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Bürgermeister Alfred Sonders erwies sich als Magier mit reichlich Zauberkraft. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Die magischen Kräfte waren anscheinend stark genug: Das närrische Treiben um und im Rathaus, das sich am Vormittag des Fettdonnerstags in einen Zauberwald verwandelt hatte, wurde verschont von Orkan „Thomas“. Hatten wirklich die Feen, Hexen, Zauberer, Elfen und Trolle sowie die anderen farbenfroh Kostümierten die Hand im Spiel!?

Jedenfalls waren auch Stadtprinz Dirk I. und seine Lieblichkeit Sabine mit elfminütiger Verspätung zur Stelle. Begleitet wurden die Narrenherrscher von ihrem Hofstaat, den fein herausgeputzten Gardisten der Prinzengarde sowie dazugehörigem Fanfarenzug, der sie einspielte. Mit einem dreifach kräftigen „Alaaf“ eröffneten die Tollitäten sodann offiziell den Straßenkarneval in der ehemaligen Bergbaustadt.

Zuvor hatte das Altweiber-Kabinett des Rathauses um Melanie Jakobs und Katja Undorf bereits die Verwaltungsspitze entmachtet. Das heißt: Sie hatten Bürgermeister Alfred Sonders, den Ersten Beigeordneter Ralf Kahlen, Kämmerer Michael Hafers und Jugendreferent Manfred Schmidt ihrer Ämter entledigt und bis Aschermittwoch „beurlaubt“. Für die Prozedur hatten sie sich wieder einmal etwas Lustiges einfallen lassen. Die Stadtoberhäupter mussten ihnen mit viel Zauberkraft (große Bauklötze; ein Zauberstab, der Moneten herbeizauberte) helfen, ein Einkaufszentrum zu bauen.

Mitsingbare Hits und Schunkellieder heizten die jecke Stimmung der gut gelaunten Rathausbesucher an. Neben allen Alsdorfer Majestäten jubelte auch eine niederländische Delegation aus der Partnerstadt Brunssum den feierenden Alsdorfern von der Bühne aus zu.

Für musikalische Unterhaltung beim Aufgalopp der tollen Tage sorgten Stimmungssänger HaPe Jonen, der Fanfarenzug Schaufenberg und die „Tresenritter“.

Eröffnet hatte das närrisch, bunte Bühnenprogramm einmal mehr Günter Forstenaichner, Präsident der organisierenden KG Exprinzen.

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