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Rathaus jetzt auch neuer Sitz der VHS

Von: Stefan Schaum
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Alle Kartons sind ausgepackt, auch die neuen Kursprogramme liegen schon bereit: Anne Münter (l.) und Karin Falkenstein werden für die VHS in Baesweiler künftig im Rathaus die Ansprechpartnerinnen sein. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Der Umzug ist geschafft, bloß die Computeranlage läuft noch nicht so richtig. Das wird schon – die ehemaligen VHS-Räume an der Roskaul haben jedenfalls offiziell ausgedient. Ab Freitag ist das Rathaus an der Mariastraße die Adresse für alle, die in Baesweiler bei der Volkshochschule Beratung suchen oder sich für Kurse anmelden möchten.

Es ist ein räumlicher Neuanfang, zu dem auch Wehmut gehört. „An der Roskaul habe ich mehr als mein halbes Leben lang gearbeitet“, sagt VHS-Fachbereichsleiterin Anne Münter. Bald 30 Jahre, um genau zu sein. 1976 hat sie dort angefangen, als der Zweckverband Alsdorf-Baesweiler gegründet wurde.

„Durch diese Straße gehe ich jetzt so schnell nicht mehr“, sagt sie, „das ist ein seltsames Gefühl.“ Aber der Ortswechsel biete viele Vorteile. In zwei Räumen im Erdgeschoss – Zimmer 105 und 106 – wird sie gemeinsam mit Karin Falkenstein Besucher begrüßen. Sein Büro hat dafür Andreas Hartrampf räumen müssen, der für den Bereich Umwelt nun auf der zweiten Etage des Verwaltungsgebäudes zu finden ist.

Nicht nur VHS-Besucher sollen einen Besuch künftig bequem mit Dingen kombinieren können, die sie im Rathaus zu erledigen haben. „Als Zweckverband profitiert auch die VHS-Nordkreis von der Nähe zur Verwaltung“, sagt Münter. Zumal Bürgermeister Dr. Willi Linkens, der stellvertretende Verbandsvorsitzende, jetzt nur ein paar Räume weiter sitzt. Nach Würselen ist Baesweiler die zweite Stadt im Nordkreis, in der die VHS auch im Rathaus zu finden ist.

Räume für Kursangebote, wie es sie an der Roskaul gab, finden sich im Rathaus freilich nicht. Künftig wird es dafür einige neue Adressen in der Stadt geben. Die Integrationskurse finden im Pfarrheim St. Petrus, Im Sack, statt. Auch das Haus Setterich wird genutzt, ebenso vier Kindergärten: das Familienzentrum Ringstraße „Kleine Forscher“, das Familienzentrum „Sonnenschein“, das Aktion-Engel-Haus und das Familienzentrum St. Petrus.

Die zu finden, sei kein Problem gewesen, erinnert sich Anne Münter. Im Gegenteil: „Schon nach ein paar Anrufen in den Kitas war klar, dass es räumlich kein Problem sein wird, alle Angebote auch künftig stattfinden zu lassen. Da war ich echt zu Tränen gerührt, das ist eine richtig große Hilfsbereitschaft.“

Die Tage des alten Gebäudes dürften gezählt sein, die Stadt hat es bereits verkauft. Die Nutzungspläne des Investors sollen in den kommenden Wochen vorgestellt werden, doch könnten sie mit einem Abriss beginnen. „Zuletzt gab es einen riesigen Sanierungsbedarf in dem Gebäude“, erinnert sich Münter vor allem an Probleme mit der Heizung. „Da hätte viel passieren müssen.“ Das hat sich für die VHS nun erledigt, für die die Stadt die Umzugstransporte übernommen hatte. Münter: „Wir können jetzt einfach ganz frisch loslegen.“

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