Rasenplatz: VfR Würselen verweist auf Zopp

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Verweist auf das Beispiel Alsdorf-Zopp: Markus Carduck, Vorsitzender des VfR Würselen. Foto: Stüber

Würselen. Der Vorsitzende des VfR Würselen, Markus Carduck, nimmt Stellung zur Berichterstattung unserer Zeitung über den Sportentwicklungsplan der Nachbarstadt Alsdorf und zieht Vergleiche mit der Situation in Würselen.

Carduck schreibt: „Der VfR Würselen hat immer noch das Problem, dass durch den Neubau der Gesamtschule auf den Aschenplätzen der Krottstraße die Zukunft des Vereins immer noch nicht geklärt ist. Eine gemeinsame Sitzung mit Vertretern der Stadt und der beteiligten Vereine führte zu keinem Ergebnis, da kein vorgeschlagenes Konzept eine Mehrheit unter den Vereinen fand. So wurde die Entscheidung auf die Politik übertragen. In dieser Sitzung berichtete Bürgermeister Arno Nelles über das gute Konzept in Alsdorf-Zopp, welches er sehr begrüßen würde. Damals waren uns diese Pläne leider nicht bekannt.

Fast identisch

Aufgrund der Berichterstattung über die Zusammenlegung der Alsdorfer Sportanlagen konnten wir uns ein Bild über die Planung machen und haben gesehen, dass dieses Modell fast identisch ist mit unserer Vorstellung der Ersatzflächen für die Aschenplätze Krottstraße. Die Sportanlage Zopp soll ertüchtigt werden und mehreren Vereinen als Fläche dienen.

Dies entspricht unserem Konzept, das eine Umwandlung des Rasenplatzes in Kunstrasen nebst einem kleinen Trainingsplatz am Drischfeld vorsieht. Da der VfR Würselen mit seinen gut 600 Mitgliedern, darunter 300 Kinder und Jugendliche, eh schon für eine überproportionale Auslastung der Sportanlage Drischfeld sorgt, würde dieses Konzept der Alsdorfer gut auch in Würselen passen.

Die gut ausgelasteten Plätze sollen erweitert werden und mehreren Vereinen Platz bieten. Dies ist genau das, was wir den Parteien und der Verwaltung vorgestellt haben. Da Rhenania Würselen und der VfR Linden-Neusen die Aschenplätze mit nutzen, sind sie auch in unserem entwickelten Konzept berücksichtigt und würden dann gemeinsam mit dem VfR für eine 100 prozentige Auslastung der Anlage sorgen!

Daher macht es für uns keinen Sinn, jetzt mit einem übereilten Beschluss einen neuen Platz zu bauen, ohne verlässliche Zahlen des demografischen Wandels zur Hand zur haben bzw. ohne ein detailliertes Sportentwicklungskonzept. Dies wäre nach unseren Kostenkalulationen für die Stadt die preisgünstigste Lösung, da ein Neubau am Aquana mindestens eine Million Euro mehr an Kosten verursachen würde, bei gleichem Platzangebot für die Vereine!

Da der VfR die Finanzsituation der Stadt kennt, haben wir diesen Plan entwickelt, in den wir alle Trainingsstunden der beteiligten Vereine auf dem Aschenplatz Krottstraße eingearbeitet haben.

Des weiteren würde ein Ersatzplatz im Weidener Feld den Einstieg in einen Sportpark Aquana bedeuten. Dies würde bedeuten, wenn die Finanzmittel zur Verfügung stehen (fast eine zweistellige Millionensumme), dass die Sportplätze Drischfeld und Lindenplatz wegfallen würden und der VfR und die Rhenania damit ihre Heimat verlieren würden.

Dies verstehen wir im Hinblick darauf schon nicht, da der Rat den Weg für eine Umwandlung der Rasenplätze in Kunstrasen für Teutonia Weiden und in Linden-Neusen beschlossen hat. Der VfR begrüßt diese Entscheidungen, dass die Vereine in ihren Ortsteilen bleiben sollen, aber dann fordern wir Fairplay! Dann müssen diese Entscheidungen auch für alle gelten, insbesondere für den VfR, der der größte Fußballverein in Würselen ist.“

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