Alsdorf - Ramba Zamba in der Dorfschule

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Ramba Zamba in der Dorfschule

Von: Yannick Longerich
Letzte Aktualisierung:
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Tolle Puppen: Mit Styropor-Augen, Wollhaaren und Pappzungen erwachen Socken buchstäblich zum Leben. Foto: Yannick Longerich

Alsdorf. Eine kreative Zeit erlebten die Besucher der Ferienspiele im Jugendtreff Alte Dorfschule in Ofden. In der ersten Woche wurden die Angebote „Alles was fliegt“ und „Ramba Zamba“ am Trapez angeboten. .

Unter Schirmherrschaft einer selbst gebauten Marionette von Roboter C-3PO stand die zweite Woche unter dem Slogan „Wir lassen die Puppen tanzen“

Rüdiger Witte, Erzieher in der Dorfschule und Leiter der Maßnahme, zog ein blendendes Fazit: „Der Ansturm auf die Plätze speziell für die ersten Woche war schier unglaublich. Wir haben kurzfristig das Angebot erweitert und konnten durch unsere guten Beziehungen die Mehrzweckhalle Ofden für unser Zirkusprojekt ‚Ramba Zamba‘ nutzen. Den stadtbekannte Clown Marco gewannen wir als Profi schließlich auch noch.“

Unter Leitung von Marco lernten die Kinder Grundlagen der Akrobatik am Trapez und führten am Ende ein paar beachtliche Nummern vor. Spiel und Spaß standen natürlich an erster Stelle, und angesichts des Talents der jungen Akrobaten war sogar der Profi sprachlos.

In den Räumen der Dorfschule griff zeitgleich das Bastelfieber um sich. Kleine Luftfahrtpioniere bewegten sich auf den Spuren von Otto Lilienthal und erforschten die Grundlagen der Luftfahrt.

Schon am zweiten Tag erhoben sich selbst gebastelte Heißluftballons gen Himmel, und kleine Fallschirmspringerpuppen mussten zu Testzwecken einen Abschuss vom selbst gebauten Katapult überstehen.

Vereinzelte Meldungen über angebliche Ufo-Sichtungen im Raum Alsdorf folgten natürlich auf dem Fuß, die European Space Agency (ESA) hat bereits Ermittlungen aufgenommen ...

Die zweite Woche begann mit elanvoller Bastelarbeit. Das etwa einen Meter große Marionettenmodell von C-3PO, gebaut von Betreuer Jürgen Hütter, begeisterte so viele Kinder fürs Roboterbauen, dass er sich mit Kollege Denis Ross zusammenschloss und eine Doppelgruppe betreute. Mit Laubsäge und Feile wurden neben Robotern auch schaurige Gespensterpuppen geschaffen.

Im Stockwerk über der Ingenieurswerkstatt nähten die anderen Kinder Sockenhandpuppen. Betreuerin Chantal Schleibach, bis vor wenigen Jahren selbst noch Teilnehmerin an den Ferienspielen, freute sich über die Fertigkeiten der Bastler: „Die Kinder haben wahnsinnig schnell gelernt. Man hat gemerkt, dass es ihnen viel Spaß bereitet hat. Einige der genähten Puppen sehen so professionell aus, dass sie ohne weiteres im Kaufhausregal liegen könnten.“

Nun läuft bereits die Planung für die Angebote in den Sommerferien. Alle Interessierten können sich auf viel Spaß und Action freuen – natürlich falls die ESA das Gelände nicht doch noch zur Sperrzone erklärt ...

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