Radwegplanung: Suche nach einer Trasse

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Der Radschnellweg wird Aachen mit der Stadt Herzogenrath verbinden. Symbolfoto: dpa

Herzogenrath. Fast sechs Jahre ist es bereits her, dass die SPD-Fraktionen des Städteregionstages und des Aachener Stadtrates ihre erste Initiative ergriffen haben, um einen Radschnellweg in der Region Aachen zu realisieren.

Das Land NRW hatte damals gerade Fördermittel hierfür in Aussicht gestellt. Die Voten des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und des Allgemeinen Deutscher Fahrradclubs (ADFC) ermutigten die Sozialdemokraten, sich für die Schnellverbindungen einzusetzen. Mit der Antragstellung im Dezember 2011 im Stadtrat und Städteregionstag Aachen wurden die beiden Verwaltungen beauftragt, „gemeinsam eine geeignete Route für eine Radschnellwegverbindung festzulegen“.

Es folgte eine langwierige schwierige Phase zur Findung einer geeigneten Trasse. Die umfangreiche Machbarkeitsstudie zu der Planung liegt seit Mitte dieses Jahres vor. Der Radschnellweg wird Aachen mit der Stadt Herzogenrath verbinden. Er hat zudem eine Abzweigung in das niederländische Kerkrade und Heerlen.

An einem für die Trassenführung entscheidenden Punkt der Radwegelinie informierten sich jetzt SPD-Vertreter im Gelände zu dem Vorhaben. In Kohlscheider Ortsteil Klinkheide versammelten sich an dem Bahnviadukt der Aachener SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Karl Schultheis, Martin Peters, Fraktionsvorsitzender im Städteregionstag, Fraktionsgeschäftsführer Horst Herberg sowie die Herzogenrather Kommunalpolitiker Gerhard Neitzke und Wolfgang Goebbels, die Mandate im Stadtrat sowie Städteregionstag bekleiden.

Die bisherigen Wege, die zum Eisenbahntunnel am Radwegeknotenpunkt 13 führen, sind sehr abschüssig. Der neue Radweg soll hier so geführt werden, dass Gefälle und Steigungen gemieden, das Wohngebiet nicht tangiert, Baumgruppen erhalten und die Radweglinie dennoch möglichst eng entlang der Bahnstrecke Aachen – Mönchengladbach geführt werden kann. Ein Zaun soll Gleisbett und Radweg voneinander trennen.

In diesem Bereich soll in Richtung Aachen die Fahrradlinie über die Mühlenstraße führen. Hier ist die Gestaltung in Form einer Fahrradstraße vorgesehen. In Richtung des Herzogenrather Stadtzentrums ist ein Neubau eines Radwegs mit begleitendem Gehweg neben der Bahnstrecke oberhalb der Böschung vorgesehen. In Kerkrader Richtung geht es über den Abzweig ab Forensberger Straße in Richtung Pannesheide. Nach den vielen Vorbereitungsjahren soll das „Vorzeigeprojekt“ nun ab 2018 in die Phase der konkreteren Bauplanungen eintreten, damit dann voraussichtlich 2020 ein erster Spatenstich erfolgen kann.

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