Radweg Aachen-Jülich: Ersten beiden Bauabschnitte fertiggestellt

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In Würselens Innenstadt wird das fertige Teilstück bereits als alltägliche Verbindung nach Aachen genutzt.

Alsdorf/Würselen. Der Bahntrassenradweg Aachen-Jülich nimmt weiter Gestalt an: Die ersten beiden Bauabschnitte des Großprojekts in den Städten Würselen und Alsdorf sind jetzt fertiggestellt.

Damit steht auf dem Teilstück der ehemaligen Bahnstrecke von Gut Kaisersruh in Würselen bis zum Anschluss an den Kreis Düren auf insgesamt 13 Kilometern ein drei bis vier Meter breiter Radweg zur Verfügung. Ausnahme ist der Abschnitt von der Querung der Euregiobahn bei Mariadorf bis zur Feldstraße in Hoengen. Dieser kann aufgrund der Abstimmung mit den weiteren Planungen der Euregiobahn erst 2016/2017 in Angriff genommen werden.

Für kommendes Jahr wird nun, nach Abschluss der entsprechenden Planungen, der dritte Bauabschnitt angegangen. Dieser wird dann im Stadtgebiet Aachen auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern vom Prager Ring/Grüner Weg bis zum Anschluss an den fertiggestellten Teil bei Kaisersruh führen.

Auf der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich wird über Würselen und Alsdorf ein Radweg angelegt beziehungsweise der vorhandene Radweg auf eine Breite von drei bis vier Metern ausgebaut und asphaltiert. Die Maßnahmen werden zu 75 Prozent durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die gesamten Planungs- und Baukosten im Bereich der Städteregion Aachen betragen 4,8 Millionen Euro. Der Radweg darf nicht nur von Radfahrern, sondern auch Fußgängern und Inlineskatern genutzt werden.

Nicht erlaubt sind hingegen neben dem Befahren mit Kraftfahrzeugen und motorisierten Zweirädern das Reiten oder Führen von Pferden, besonders von Kaisersruh Richtung Stadtpark Würselen und im Bereich der Brücke bei Ofden. Ausnahmen gibt es in einigen Bereichen, wo für den Bahntrassenradweg bestehende Wirtschaftswege ausgebaut wurden. Dort sind landwirtschaftliche Fahrzeuge und Pferde zugelassen. Dies ist durch Schilder kenntlich gemacht.

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