Kerkrade/Herzogenrath - Radmeisterschaften: Flotte Räder sorgen für Staus

Radmeisterschaften: Flotte Räder sorgen für Staus

Von: Markus Bienwald
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Enge Kurve, hohes Tempo: Die niederländischen Radrennsportmeisterschaften boten den Zuschauern spannende Momente. Foto: Bienwald

Kerkrade/Herzogenrath. Behelmte auf ihren schnellen Rennmaschinen waren am Wochenende ein Grund, warum viele Menschen auch in Herzogenrath mit ihrem motorbetriebenen Gefährt nicht so wie gewohnt vom Fleck kamen.Denn die niederländischen Radrenn-Meisterschaften, die am Samstag und Sonntag in und um Kerkrade ausgetragen wurden, zogen auch auf deutscher Seite ein paar teils erhebliche Verkehrsbehinderungen nach sich.

So staute sich beispielsweise am Eurode Business Center (EBC) der Verkehr in beide Richtungen von und zur Abteil Rolduc lange zurück bis hinein nach Herzogenrath und Kerkrade. Die Heimfahrt vom Samstagseinkauf bei den Nachbarn wurde so zur Geduldsprobe.

Sportlich bot der Wettstreit in Südlimburg natürlich spannendste Voraussetzungen.

Atemberaubende Kurven

Der 10,4 Kilometer lange Rundkurs wurde von den Nachwuchsfahrern am Samstagmorgen, den Damen am Samstagmittag und den Profis der Herren am Sonntag zwischen 13 und 22 Mal durchfahren.

Auf den dann bis zu 228 zurückgelegten Kilometern im Zentrum und den Außenbezirken Kerkrades lauerten Steigungen von zwölf („Mount Chevre“/Oud-Erensteinerweg) bis 18 Prozent („Duivels Bosch“/Graaf Staffenburgerweg und Kloosterlindenweg) auf die Fahrer, enge Kehren und atemberaubende Kurven ließen die Gäste an den überall zu findenden Absperrungen gerade in noch nicht abgetrockneten Abschnitten manchmal um die Gesundheit der Radsportler fürchten.

Doch wer in einem der vielen, vom eigens eingesetzten Übertragungshubschrauber sicherlich schön zu überblickenden, Staus stand, der hoffte natürlich, dass die Damen und Herren schnell unterwegs waren, damit auch sie schnell nach Hause kamen.

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