Qual der Wahl bei der Auswahl fürs Programm

Von: ehg
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Die Schüler- und Schülerinnen proben fleißig für das kommende Konzert: Manfred Kremer, Leiter des Orchesters der Stadt Würselen, ist erfreut. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Geboren wurde die Idee bei einem Gespräch zwischen dem Vorsitzenden des Orchesters der Stadt, Albert Pütz, dessen Dirigenten Manfred Kremer und Bürgermeister Arno Nelles. Nun veranstaltet das Orchester nach immerhin 27 Jahren noch einmal ein Konzert unter dem Motto „Würselener Jugend musiziert”.

Es findet am Sonntag, 19. September, um 16.30 Uhr im Alten Rathaus an der Kaiserstraße statt. Den Rahmen wird das Salonorchester gestalten.

Ziel der Veranstaltung ist es, noch mehr Bewegung und Farbe ins Würselener Kulturleben zu bringen. Mit ins Boot geholt werden konnte der Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Ulrich Küsters, dessen Institut das wagemutige Unterfangen großzügig sponsert.

Von Barock bis Pop

Alle interessierten Würselener Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, die ein Instrument spielen, waren aufgefordert, sich für diese Veranstaltung zu melden. „Erst lief es schleppend mit den Anmeldungen”, so Orchesterchef Manfred Kremer, der bei dieser Veranstaltung die gestalterischen Fäden zieht. Jedoch: Bei der Probe in der Aula der Realschule waren schließlich stattliche 20 Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern oder ihren Lehrern erschienen.

Diese große Resonanz ist wiederum ein Problem. Werden sie doch nicht alle in einer Konzertveranstaltung ihr musikalisches Können vor Publikum unter Beweis stellen können. „Drei Stunden Programm sind nicht nur eine Belastung für die Ausführenden, sondern auch für die Zuhörer.” Guter Rat war da keineswegs teuer. Kremer: „Im Frühjahr wird es eine Neuauflage geben, bei der alle Musiker, die am 19. September nicht berücksichtigt werden können, ihren Auftritt haben werden.” Was allgemeine Zustimmung fand.

Nacheinander traten die jungen Talente zwar selbstbewusst, aber doch mit einer gehörigen Portion Lampenfieber an und stellten ihren Beitrag für die Konzertveranstaltung vor. Die ausgewählten, nicht selten anspruchsvollen Stücke reichten vom Barock bis hin zur Pop-Musik eines Michael Jackson.

Ein weiter Bogen durch die Musikliteratur wurde gespannt. Dabei kamen neben dem obligatorischen Klavier das Cello, die Altblockflöte, die Violine, die Sopranblockflöte und die Querflöte sowie Schlagzeug und Gitarre zum Einsatz.

Viel Freude bereitete dabei die sechsjährige Jana auf ihrer Blockflöte. Ganz aus dem Rahmen fiel das Duo Jannik und Julius mit seiner Hardrock-Darbietung auf E-Gitarre und Schlagzeug. Manfred Kremer: „Sie sprengt den Rahmen des Programms.” Seine spontane Idee: „Ihr könnt Euch in der Pause im Foyer präsentieren.” Verständnisvolles Nicken!

Äußerst überzeugende Leistungen boten die Violinisten Anne und Marc, ganz große Klasse. Alle jungen Musiker von acht bis 18 Jahren hinterließen nachhaltige Eindrücke. Auch vor ihren Erfolg hatten die Götter den Schweiß harter und ausdauernder Übungsarbeit gesetzt. Albert Pütz: „Da kann man nur staunen, was an Talenten im Verborgenen blüht!” Die Eltern und die Lehrer durften mächtig stolz auf ihre „Schützlinge” sein. Es wurde sich gegenseitig fleißig applaudiert, ein Ansporn zu weiteren musikalischen Taten.

Kartenvorverkauf

Manfred Kremer hat nun die Qual der Wahl bei der Zusammenstellung des Programms. Karten gibt es bei Albert Pütz, Aachener Straße 26a, Telefonnummer 02405/86011, und in der Geschäftsstelle der Sparkasse, Morlaixplatz 1a.
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