Würselen - Purer Gitarrenklang bei Würselener Bluesnacht

Purer Gitarrenklang bei Würselener Bluesnacht

Von: Nina Krüsmann
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Die Würselener „Bluesaders“ mit Frontmann Rob Griffith (Mitte) heizten ihrem begeisterten Publikum mächtig ein. Foto: Nina Krüsmann

Würselen. Bei der Würselener Bluesnacht huldigten die Musiker insbesondere dem akustischen Blues. Im Saal Houben freuten sich die Bluesfans bei der neunten Auflage des beliebten Konzertabends über einen abwechslungsreichen und anspruchsvollen Unplugged-Abend. „Eine Premiere in dieser Form“, sagt Rob Griffith von den gastgebenden Bluesaders.

Erstmals konnte die Aachener Gruppe „Blues Delivery“ für einen Auftritt auf der Würselener Bluesnacht gewonnen werden. Seit 1979 tritt die Band unter dem Motto „Harmonica Rockin‘ The Blues“ auf. Mit Sängerin Simone Franssen sowie Gitarrist und Bassist Lothar Galle-Merkel komplettiert sich die Besetzung der dienstältesten Bluesband der Region.

Natürlich haben auch die „Bluesaders“ als Gastgeber der Würselener Bluesnacht für ihr Unplugged Programm die Songs akustisch neu interpretiert und durch Songs im Jug-Band-Stil erweitert. Das Ergebnis war eine lebendige und aufregende Mischung mit hohem Spaßfaktor.

Rob Griffith und Ge Houfer spielen Gitarren, Mandoline, Bluesharp und Gesang. Walter Jenniches singt und spielt am Klavier. Bassist Willi Lemke und Drummer Kurt Berresheim vervollständigen das Ensemble.

Idealer Auftrittsort

Das Publikum ging voll mit bei der ersten Unplugged-Bluesnacht, ließ sich von beiden Bands mitreißen. Traditionell ist der Saal Houben die Heimat der Würselener Bluesnacht. Einmal im Jahr lädt die Würselener Band „Bluesaders“ eine andere Bluesband aus der Region ein, den Konzertabend mitzugestalten.

Neben den allseits bekannten Lokalmatadoren „Somebody Wrong“, „Staturday Night Fish Fry“ und „The Hookers“ waren aber mit den „Dötzdorf Allstars“ und den „Brough Superiors“ auch schon einige Bands aus dem weiteren Umfeld Aachens hier zu Gast.

Der Saal Houben ist ein kleiner Konzertsaal mit großer Vergangenheit. Vor 30 Jahren gaben sich hier in der Gaststätte Houben bereits zahlreiche Jazzgrößen wie Dollar Brand, Elvin Jones und Sunny Murray das Mikrofon in die Hand. Seitdem sind die Veranstaltungen zwar nicht mehr ganz so spektakulär wie zu Zeiten des Jazzclubs – aber die gemütliche Atmosphäre macht den Saal für die regionale Musikszene immer noch zu einem idealen Auftrittsort.

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