Proschat Madani liest aus „Suche Heimat, biete Verwirrung“

Von: mabie
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Ebenso bekannt wie sympathisch: Proschat Madani bot Einblicke auch in die moderne Film- und Fernsehwelt. Foto: Markus Bienwald

Baesweiler. Einen Abend nicht nur für Frauen hatte Proschat Madani den Gästen in der Burg Baesweiler versprochen. Und auch gehalten, denn trotz einer Erkältung ließ es sich die bekannte Schauspielerin nicht nehmen, aus ihrem Buch „Suche Heimat, biete Verwirrung“ zu lesen.

Dort zeigt sie, dass das Leben – am besten natürlich das eigene – noch immer die besten Geschichten schreibt.  Schon nach den ersten Zeilen war klar, dass sie sich als gebürtige Iranerin, die in Wien aufgewachsen ist und in Berlin lebt, irgendwie immer ein bisschen fremd fühlt. Aber auch der eigene Beruf kam in der erstaunlich offenen und warmherzigen Schreibe der Mimin als ein Minenfeld vor.

So berichtete sie mit einem selbstironischen Augenzwinkern davon, dass Schauspieler immer eitel sind, sich aber schnell auch das Selbstbewusstsein in tausend kleine Stücke zerschlagen lasse.

Hand in Hand mit einem tiefen Blick ins musische und zwischenmenschliche Empfinden der persischen Seele und einem herrlichen Exkurs in die Welt der modernen Film- und Fernsehproduktion, ergab sich so ein toller Eindruck vom Leben der Schauspielerin, der begeistert von der doch meist weiblichen Zuhörerschaft aufgenommen wurde. „Dabei sind emotionale Ausbrüche gar nicht mein Ding – weder beruflich noch privat“, wie sie in ihrem Buch zugibt.

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