Baesweiler - Proklamation bei den Lovericher St.-Josef-Schützen

Proklamation bei den Lovericher St.-Josef-Schützen

Von: mas
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Der Stolz der Lovericher Schützenbruderschaft St. Josef, proklamiert von Pfarrer Ferdi Bruckes: Das Königspaar Heinz-Josef und Renate Schaffrath sowie Schützenprinz Philipp Bockmühl und Prinzessin Christina Dargel (3.u.2.v.r.), Schülerprinz Oliver Schusser (r.); 2.v.l. Brudermeister Franz-Josef Beemelmanns. Foto: S. Malinowski
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Der ganze Stolz der Lovericher Schützenbruderschaft St. Josef, proklamiert von Pfarrer Ferdi Bruckes: Das Königspaar Heinz-Josef und Renate Schaffrath sowie (rechts daneben) Schützenprinz Philipp Bockmühl und Prinzessin Christina Dargel, rechts Schülerprinz Oliver Schusser. Zweiter von links ist Brudermeister Franz-Josef Beemelmanns. Foto: Sigi Malinowski
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Der ganze Stolz der Lovericher Schützenbruderschaft St. Josef, proklamiert von Pfarrer Ferdi Bruckes: Das Königspaar Heinz-Josef und Renate Schaffrath sowie (rechts daneben) Schützenprinz Philipp Bockmühl und Prinzessin Christina Dargel, rechts Schülerprinz Oliver Schusser. Zweiter von links ist Brudermeister Franz-Josef Beemelmanns. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Wenn mitten im feierlichen Hochamt heftiger Applaus aufbrandet, muss schon etwas Besonderes sein. Die leichte und heitere Art der Proklamation, wie sie zur Lovericher Schützenkirmes gefeiert wird, lässt diese Ausbrüche der Freude trotz aller gebotenen Besinnlichkeit stets zu. Dafür ist auch Priester Ferdi Bruckes „verantwortlich“.

Der Gottesmann findet immer herzliche, persönliche Worte für die St.-Josef-Schützen und besonders für deren Majestäten. Ferdi Bruckes nimmt die Menschen mit und stellt nicht sich, sondern sie in den Vordergrund. „Herr Schaffrath, ich schätze und mag Sie“, gab er dem neuen König Heinz-Josef Schaffrath mit auf den Weg. Und band damit auch seine Ehefrau und Königin Renate Schaffrath mit ein. Prinz Philipp (Bockmühl), vergangenes Jahr noch Schülerprinz der Bruderschaft, und seine Begleiterin Christina Dargel sowie Schülerprinz Oliver Schusser wurden ebenfalls mit sehr persönlichen Worten belegt, bevor Bruckes, Brudermeister Franz-Josef Beemelmanns (Bruckes: „So, Beemelmanns nun sind Sie dran!“) und sein Vize Edi Strank sowie Willi Juchems zur Überreichung der Ketten schritten. Unter anderem hielt Ferdi Bruckes fest: „Eine Kirche kann immer nur so lebendig sein wie auch ihre Mitglieder sind“. Und die sind, gerade in Loverich, sehr lebendig. Wie am Vorabend bereits zur „Caribic-Party“ zu verzeichnen war.

Das beschwingte Lebensgefühl nahmen die „Beemelmänner“, Stranks, Schunks, Erkens‘ und ihre Freunde zum Königs- und Prinzenball nach der Krönungsmesse mit und bereiteten sich nach einer durchfeierten Nacht müde aber glücklich auf den großen Festzug vor. Auch hier sparten die Zuschauer im adrett geschmückten Dörfchen nicht mit Beifallsbekundungen, die den „staatsen“ Würdenträgern entgegengebracht wurden.

Die Sympathien schwappten auch über auf die Maipaare des Junggesellenvereins Baesweiler über sowie auf die befreundeten Bruderschaften aus Floverich, Puffendorf und Setterich mit ihren Majestäten. Zudem schlossen sich Musikzüge aus Beggendorf, Siersdorf und aus Loverich-Floverich an. Einmal so in Stimmung blieb der eine oder andere zum anschließenden „Kaffeekränzchen“ und zum Konzert im Kulturprogramm der Stadt hängen. Und auch der zum Abschluss der Kirmestage angebotene Klompenball mit Krönung des Klompenkönigs verlangte den Lovericher „Feierbiestern“ noch mal alles ab . . .

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