Projektwoche im Energeticon: „Urzeitwesen“ werden bestaunt

Von: Von: Helena Mertens
Letzte Aktualisierung:
14961280.jpg
Stolz und statuenhaft präsentiert die zwölfjährige Emily ihr eigens kreiertes Kostüm, das im Raum der erneuerbaren Energien des Energeticons den Wind verkörpert. Foto Helena Mertens Foto: Helena Mertens

Alsdorf.

Kreativität war angesagt bei der Projektwoche der Europaschule Herzogenrath und der Willy-Brandt-Gesamtschule Übach-Palenberg. im Energeticon. Unter dem Motto „mine-craft – science goes art“ gestalteten 80 Schüler in fünf Workshops mit Hilfe von regionalen Künstlern unterschiedliche Kunstwerke, in denen sie ihren gemeinsamen Besuch im Energeticon verarbeiteten.

Im Herbst letzten Jahres habe die Planung für die Projektwoche begonnen, so Imke Voigt, Kunst und Französischlehrerin der Europaschule: „In der Projektwoche konnten die Kinder nicht nur künstlerisch aktiv werden, sondern auch viel über Physik, Geschichte und Chemie zugleich lernen.“ Aufführen und vorstellen durften die Kinder die Resultate ihrer Workshops bei der Abschlusspräsentation. Durch den Schachtaufzug ging es für die Besucher in den Bergstollen.

Dort trafen die Familien der Schüler auf so genannte „Urzeitwesen“ und weitere Kunstfiguren. In einem Workshop für Mode, begleitet von der Kostümbildnerin Esther van de Pas, sind pompöse Kostüme der Kinder entstanden, die sie nicht nur designen, sondern auch als Model präsentieren durften. Die zwölfjährige Emily, Schülerin der Willy-Brandt Gesamtschule Übach-Palenberg, stellt eine dieser Kunstfiguren dar.

Im Raum der erneuerbaren Energien verkörpert sie mit ihrem eigens kreierten Kleid und den angenähten Flügeln den Wind. Ein Interesse für Mode habe sie schon immer, die Ausstellung im Energeticon sei für sie aber eine vollkommen neue Erfahrung gewesen, erklärt die Zwölfjährige.

Während sich die Mädchen in Handarbeit übten, experimentierten die Jungen lieber mit Mischpulten und lernten die Grundlagen der Tontechnik von dem Künstler Jakob Pavlas kennen. „Für uns war das eine spannende Geschichte, dass Technik und Kunst auf diese Weise verbinden konnten“, erklärt die Lehrerin Imke Voigt. Das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ unterstützte die Projektwoche.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert