Alsdorf - Projektpartner für „ABBBA“ stellen sich vor

Projektpartner für „ABBBA“ stellen sich vor

Von: Stefan Schaum
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Eine Anlaufstelle für alle sein: Im Stadtteilbüro von „ABBBA“ sind Mitarbeiterin Claudia Kopp und die Quartiersmanagerinnen Marijke Haupt und Ursula Siemes (v.l.) die Ansprechpartnerinnen für Besucher. Die Offenheit des Netzwerks begrüßen für den „ABBBA“-Vorstand Claudia Schmitz, Alfred Sonders (2.v.r.) und Manfred Schmidt. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Hier und da müssen die Handwerker noch Restarbeiten erledigen. Doch im Großen und Ganzen werden alle Räume fertiggestellt und hübsch eingerichtet sein, wenn am kommenden Mittwoch, 22. Mai, in der Luisenpassage der offizielle Start der Angebote unter dem Dach von „ABBBA“ gefeiert wird.

„Wir machen da bis zur letzten Minute Dampf“, sagt Alfred Sonders als Vorsitzender von „ABBBA“, dem Verein Alsdorfer Bildungs-, Beratungs- und Begleitungsangebote. Zumal so ein Endspurt ja im Grunde ein Klacks ist im Vergleich zu der langen Vorlaufzeit. Gut drei Jahre liegen hinter dem, was jetzt an den Start geht. Im April 2010 hatte der stellvertretende Jugendamtsleiter Manfred Schmidt seine Idee vorgestellt, gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern ein Netzwerk unter einem Dach zu bilden.

Einen Ort für soziale Hilfsangebote, Informationsabende, Workshops oder einfach als Begegnungsstätte. „Ist schon eine einmalige Geschichte in NRW, so etwas mit so vielen beteiligten Trägern auf die Beine zu stellen“, sagt er. Ein Kraftakt war es auch. „War schon ein Riesendruck, alle Förderanträge fertig zu bekommen und sich mit allen Partnern abzustimmen“, erinnert er sich an die Aufgabe, die er gemeinsam mit seinen Kollegen Günter Thimm und Rosemarie Steiner gestemmt hat.

Daraus ist eine Gemeinschaftsaktion geworden. Schmidt: „Die Vielfalt der Träger prägt heute das Bild“. 13 sind es, um genau zu sein. Von der Caritas, dem Deutschen Roten Kreuz, über Kindergärten bis hin zur Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB). Bis zum 31. Dezember 2015 werden Fördermittel fließen, doch für Alfred Sonders steht schon jetzt fest, „dass wir das Projekt auch darüber hinaus fortsetzen“. Eine entsprechende Absichtserklärung des Rates gibt es bereits.

Was Sonders besonders gefällt, ist der Standort in der Luisenpassage. Nicht bloß, weil dort mit dem Einzug auf einen Schlag fast der gesamte Leerstand beseitigt wird. „Meist sind Projekte der Sozialen Stadt räumlich an der Peripherie angesiedelt, bei uns aber mitten im Zentrum.“ Und schon jetzt gebe es viele Interessierte, die durch die Passage schlenderten und neugierig auf die Projekte werden. Sonders: „Die freuen sich auch, dass es jetzt losgeht.“ Gewinnen werde das Projekt auch dadurch, „dass wir hier jetzt eine Dienstleistungsachse vollendet haben. Vom Ärztehaus, über das Rathaus und die Passage hin zu dem Bankenviertel. Da profitiert wie bei ABBBA einer vom anderen.“

Dass das ganze ein Erfolg wird, steht für die Macher außer Frage. Dass es Zeit brauchen wird, ist ebenso klar. „Die Früchte unserer Arbeit reifen bestimmt nicht von heute auf morgen“, sagt Manfred Schmidt. Aber die Saat ist gelegt.

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