Projektgruppe des Dalton-Gymnasiums erhält RWE-Klimaschutzpreis

Von: Holger Bubel
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Die Urkunde zum Preis: Lehrerin Anissa Schiffers (3.v.l.) und ihre Schüler dürfen sich freuen. Technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg (l.), RWE-Kommunalbetreuerin Sarah Thießen (2.v.r.) und Renate Schaal (r.), Fachgebietsleiterin Bauleitplanung gratulieren der Projektgruppe. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Lehrerin Anissa Schiffer war baff – und strahlte: „Dass wir ein so hohes Preisgeld bekommen, damit habe ich gar nicht gerechnet.“ Und: „Jetzt können wir den Wasserspender, den wir uns in der Schule wünschen, locker anschaffen.“

Dieser steht nämlich ganz oben auf der Prioritätenliste – was auch irgendwie zum Projekt mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun hat. Getränkeverpackungen werden vermieden und Wasser ist ohnehin viel gesünder als süße Limonaden, hat man denn so einen Spender.

2000 Euro, so schätzt Anissa Schiffer, sind die Anschaffungskosten für die Wasser gebende Apparatur, Geld das die Schule nicht hat – und was sich jetzt aber mit einem Schlag ändert. Denn das von RWE Deutschland ausgelobte Preisgeld, das jetzt an das Dalton-Gymnasium fließt, beträgt satte 2500 Euro.

Die Schülergruppe des Gymnasiums Alsdorf um die rührige Pädagogin hatte mit ihrem Projekt „Going Green“ teilgenommen am Wettbewerb um den RWE Klimaschutzpreis 2013 – und ihn auch gewonnen. Ausgewählt wurde das Projekt von der Stadt Alsdorf.

Technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenfeld freute sich dann auch, als sie Urkunde und Scheck gemeinsam mit RWE Kommunalbetreuerin Sarah Thießen an eine kleine Abordnung der Projektgruppe überreichen konnte.

Nicht nur Theorie

„Die Schüler haben sich einiges einfallen lassen. Das große Engagement, das im Projekt gezeigt wurde, ist sehr lobenswert. Dass sie dies noch im bilingualen Unterricht aufbereitet haben, verdient besondere Anerkennung“, lobte Sarah Thießen die vornehmlich aus Q1-Schülern (elfte Klasse) – darunter auch zwei amerikanische Austauschschülerinnen – bestehende Gruppe.

„Besonders toll finde ich, dass ihr das Thema nicht nur theoretisch angepackt habt, sondern auch Lösungsvorschläge macht“, gab es auch ein dickes Lob von Susanne Lo Cicero-Marenberg.

In ihrem Projekt „Going Green“ hatten die Schüler die Themen Nachhaltigkeit, ökologischer Fußabdruck sowie die Module Verkehr, Müll, Essen, Trinken und Kleidung diskutiert und daraus lokale Handlungsempfehlungen für eine Umweltverbesserung herausgearbeitet.

„Global denken, lokal Handeln“ lautete dabei das Credo. Beachtliches haben sie dabei festgestellt: etwa das an ihrer Schule eine halbe Millionen Blatt Papier anfallen oder dass nach Analyse des ökologischen Fußabdrucks eigentlich drei Erdbälle zur Verfügung stehen müssten.

Nachfragen in ihrem Umfeld hatten ergeben, dass „die Leute zwar viel über das Thema Umwelt wissen, aber nur wenig umweltbewusst leben“. Genau hier soll das „Going Green“-Projekt aber ansetzen: „Ein Ziel des Projektes ist, dass die Teilnehmer Verantwortung für ihre eigene Umwelt übernehmen“, erklärt Anissa Schiffer.

Und wenn es sich dann auch noch lohnt und ein Wasserspender herausspringt, ist das umso schöner.

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