Baesweiler - Projekt Soziale Stadt Setterich-Nord: Positive Bilanz

Projekt Soziale Stadt Setterich-Nord: Positive Bilanz

Von: mas
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Viel Vergnügen: Das im vergangenen Jahr erstmals veranstaltete Stadtteilfest (Foto) wird am 21. Juni eine Neuauflage erleben. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Bernhard Döveling weiß, das effektive Arbeit nur im Team zu leisten ist. Und deshalb gab es von ihm nun auch ein dickes Lob für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Hauses Setterich. „Das Haus hat eine rasante Entwicklung genommen“, zog Bernhard Döveling im Sozialausschuss ein Zwischenfazit der bisherigen Arbeit.

Diese Rasanz sei auch dem Engagement des Personals geschuldet, betonte der Sozialarbeitsexperte. Das Haus und die Stadtteilarbeit wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) geführt. Dieser Mannschaft steht wiederum Bernhard Döveling vor. Auch seine Kolleginnen Ute Fischer und Marion Hermann referierten gaben im Ausschuss einen Einblick in die Modellmaßnahmen des Projekts Soziale Stadt Setterich-Nord.

Die bislang erzielten Erfolge seien auch die Ergebnisse einer guten Netzwerkarbeit aller Gremien, stellte der Referent heraus. Was im Einzelnen erarbeitet und geleistet wurde, stellten Ute Fischer und Marion Hermann vor. Ute Fischer berichtete von den Bewohnerversammlungen zur Einrichtung des Hauses, ging auf das Nutzungskonzept (Miteinander, Beratung, Bewegung, Kreatives, Sprache, Hobby, Sonstiges) ein und hob hervor, „dass Leute unterschiedlichster Generationen und Nationalitäten im Hause arbeiten“.

Geschaffen wurden zudem ein Treffpunkt Siedlung Ost sowie ein Runder Tisch zum Thema Soziales Setterich. Eingerichtet wurde der Youthpoint am Vereinsheim des Stadions an der Settericher Wolfsgasse, ungeahnte Aufmerksamkeit fanden das Stadtteilfest und auch die Einweihung des Hauses, mit großem Erfolg wird das – von Marion Hermann vorgestellte – „Café Mama“ betrieben. „Das läuft sehr gut“, betont die Diplom-Sozialarbeiterin, die bei diesem Angebot im Haus Setterich stets viele Mütter mit Kleinkindern begrüßen kann. Marion Hermann: „Viele Initiativen kommen von den Müttern“, wie etwa die Dienstags-Frühstücksrunden oder auch die Familiennachmittage.

Auch die sogenannte „aufsuchende Sozialarbeit“ entwickele sich gut, betonten die DRK-Stadtteilmanager. Etabliert habe sich zwischenzeitlich immer mehr die Stadtteilzeitung, von der es bereits zehn Ausgaben gibt. Inzwischen hat sich auch ein Team für das neue Tonstudio gefunden, und in Kürze soll zudem die Schrauberwerkstatt ihre Arbeit aufnehmen. Weitere geplante Themen sind ein Ausflug nach Köln und ein Seminar unter dem Titel „Leben und Wohnen von Senioren“.

Das nächste Stadtteilfest ist für den 21. Juni terminiert, zu dem erneut sehr viele Besucher erwartet werden.

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