Würselen - Projekt „Energiestraßen“ beginnt: Im Alltag das Klima schützen

Projekt „Energiestraßen“ beginnt: Im Alltag das Klima schützen

Von: ehg
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Würselen. Die Städteregion Aachen möchte sich zur Modellregion in Sachen Klimaschutz entwickeln. Das erklärte Ziel von Uwe Zink, Dezernent für Bauen, Umwelt und Verbraucherschutz, ist es, den CO2-Ausstoß gemeinsam mit den Bürgern bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu senken.

Das entspricht auch den Vorgaben der Europäischen Union. Dazu startete die Städteregion jetzt in Kooperation mit der Stadt Würselen und dem Lehrstuhl Städtebau und Landesplanung der RWTH das Projekt „Energiestraßen“ im Wohngebiet Helleter Feldchen mit 400 Haushalten. Zur Auftaktveranstaltung begrüßte die Stabsstellenleiterin der Städteregion, Mareike Neumann, neben den beteiligten 20 Studenten, Anwohner aus dem ausgewählten Erprobungsgebiet im Forum der Grundschule an der Schulstraße.

Bürgermeister Arno Nelles sagte, dass Würselen nicht umsonst für das Pilotprojekt ausgewählt worden sei. Habe die Stadt doch schon vor geraumer Zeit, was Energiesparen in den städtischen Gebäuden anbetreffe, eine Vorreiterrolle übernommen. Im Interesse der nachkommenden Generation liege es, dass sich bei diesem wichtigen Thema alle Bürger in die Pflicht nehmen ließen.

Worauf sich die Anwohner des Helleter Feldchen, die an dem Projekt teilnehmen, in vier Monaten einstellen müssen, darüber informierte die Klimaschutzmanagerin der Städteregion, Sarah Göttlicher. Es gehe darum, mit kostenlosen Aktionen wie Stammtischen, Pedelec-Tests und einer begleitenden Vor-Ort-Beratung den Klimaschutz greifbar zu machen und dafür zu sensibilisieren.

Zweimal Austausch mit Studenten

Die wissenschaftliche Begleitung der RWTH Aachen ermögliche eine Auswertung der Ergebnisse, auf deren Basis weitere Klimaschutzarbeit im direkten Austausch mit den am Projekt Beteiligten stattfinden könne. Die Ergebnisse fließen zudem in die weitere Arbeit zum Klimaschutz der Städteregion Aachen und der Stadt Würselen ein.

Die Vor-Ort-Termine mit den RWTH-Studenten werden direkt vereinbart. Diese werden die Haushalte mindestens zweimal besuchen, um mit ihnen zu erörtern, wie sie den Alltag geldsparend und klimafreundlich gestalten können.

Bei Fragen an die Studenten und zu den Vor-Ort-Terminen können sich die Probanden an die RWTH-Ansprechpartnerin Sanaz Kashi unter kashi@isl.rwth-aachen.de oder Telefon 0241/8095046 wenden. Ansprechpartner in Würselen ist Klimaschutzmanager Torben Stasch. Zu erreichen ist er unter Torben.Stasch@wuerselen.de oder Telefon 02405/67-432.

Die ersten Besuche der beteiligten Haushalte werden bis zum 25. November vorgenommen. Dann findet um 19 Uhr zum Thema Energie der erste Stammtisch im Forum der Grundschule Schulstraße statt. Dort schließt sich am 9. Dezember ein weiterer Stammtisch zum Thema Mobilität an. Eine Segway-Tour und ein Spritspar-Training stehen am 11. und 12. Dezember auf dem Programm. Beim dritten Stammtisch geht es am 20. Januar um Konsum. Die zweite Besuchsrunde läuft vom 1. Januar bis zum 6. Februar. Zum Abschluss des Projektes findet am 24. Februar eine Feier im KGS-Forum statt.

Anmeldungen zur Teilnahme am Projekt nimmt Torben Stasch bis spätestens 31. Oktober entgegen. Sarah Göttlicher erteilt unter sarah.goettlicher@staedteregion-aachen.de oder Telefon 0241/ 51986802 Auskünfte.

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