Baesweiler - Projekt des Baesweiler Gymnasiums: zu Gast beim Bundespräsidenten

Projekt des Baesweiler Gymnasiums: zu Gast beim Bundespräsidenten

Von: jk
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Freuen sich auf Berlin, wo sie
Freuen sich auf Berlin, wo sie im Park von Schloss Bellevue bei der „Woche der Umwelt” das Gymnasium Baesweiler vorstellen: (v.l.) Bürgermeister Dr. Willi Linkens, Technischer Beigeordneter Peter Strauch, Architekt Ludwig Rongen und Ralf Peters, Leiter des Hochbauamtes. Foto: Jule Klieser

Baesweiler. Es ist ein weiterer Ritterschlag für das Vorzeigeprojekt: Das städtische Gymnasium präsentiert sich am 5. und 6. Juni in Berlin bei der „Woche der Umwelt” im Schlosspark Bellevue.

Seine energetische Sanierung mit Zertifizierung zum Passivhaus-Neubaustandard ist nämlich so einzigartig, dass die Jury es aus 550 Bewerbern auserwählte.

Alljährlich laden der Bundespräsident und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zu der Ausstellungs- und Informationsveranstaltung. Diesmal werden 150 Unternehmen und Institutionen mit ihren innovativen Ideen in Sachen Umweltschutz erwartet. Vertreter der Stadt Baesweiler, des Ingenieurbüros Vika und Architekt Ludwig Rongen freuen sich auf die Reise nach Berlin, wo sie das gemeinsame Projekt vorstellen.

Der Schulumbau ist unterdessen fast abgeschlossen und die Unterrichtsräume sind nach den Ferien alle wieder nutzbar, wie Bürgermeister Dr. Willi Linkens betont. Das Gymnasium sei für die Woche der Umwelt ausgewählt worden, „weil es so einmalig ist, dass man ein älteres Gebäude in ein Passivhaus umwandeln kann”.

Kommunaler Klimaschutz-Preis

Über 40 Jahre alt ist das Gebäude, und der Heizwärmebedarf wird in Zukunft um nahezu 95 Prozent reduziert sein. Vor allem sei das Gebäude ästhetisch ansprechend modernisiert worden, und das, wo „Passivhäuser den Ruf haben, hässlich zu sein”, freut sich Rongen. In Deutschland gebe es nur drei als Passivhaus zertifizierte Bestandsgebäude. Eine Sanierung zum Passivhaus sei meistens eine Kostenfrage. „Ohne die Zuschüsse aus dem Konjunkturprogramm hätten wir das nicht realisieren können”, betont Linkens. Außerdem seien nicht alle Gebäude für diese Art der Wärmedämmung geeignet.

Der Maßnahme vorausgegangen war eine DBU-Studie, die 21 städtische Gebäude auf ihre Eignung zur energetischen Sanierung geprüft hatte. Vor zwei Jahren siegte die Stadt Baesweiler mit der Baumaßnahme im deutschlandweiten Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz” und heimste ein Preisgeld von 40.000 Euro ein.
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