Professionell geplant: Applaus für Übung

Von: pohl
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Ein Beispiel aus dem Alltag der Alsdorfer Feuerwehr: Bei einem schweren Verkehrsunfall muss ein Verletzter aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Foto: pohl

Alsdorf. Wären die beiden Pressesprecher Christoph Simon und sein Stellvertreter Andreas Wolf mit einer Sammelbüchse an den Zuschauern vorbeigegangen – sie hätten mit Sicherheit gute Einnahmen erzielt. Denn die Jahreshauptübung der Alsdorfer Feuerwehr am vergangenen Wochenende hielt, was sie versprach.

„Action rund um den Turm“ hatten die Kameraden der Freiwilligen Wehr – sie zählt etwa 150 aktive Kräfte und wird von Stadtbrandinspektor Peter Adenau und seinen beiden Stellvertretern Dirk Stoeckmann und Markus Dohms geführt – angekündigt. Und dieses Spektakel hätte angesichts der spannenden Darbietung tatsächlich einen Eintritt verdient.

Gesamtes Spektrum

Mehrere hundert Zuschauer hatten sich um den Förderturm im Anna-Park versammelt. Dort hatte Moderator Andreas Wolf die Ausgangslagen geschildert. Eingebunden war das gesamte Leistungsspektrum der Wehr. Ausgearbeitet hatten die anspruchsvollen Übungen Max und Andreas Hodenius.

Bei „Badehosen-Temperaturen“ rückte der Löschzug 3 (Hoengen) unter Leitung von Brandinspektor Dirk Stoeckmann zu einem simulierten Verkehrsunfall an. Bei dem von einem Passanten beobachteten und gemeldeten Zusammenstoß von zwei Autos musste ein Insasse förmlich aus dem demolierten Auto herausgeschnitten werden. Gut 30 Minuten dauerte dieser sensible und professionell durchgeführte, simulierte Einsatz.

Bei den vom Technischen Hilfswerk Alsdorf (Leitung Alfred Sensen) und von der Jugendfeuerwehr begleiteten Einsätzen ging es in der zweiten Übung wieder um Personenrettung. Im Turbinenhaus nahe Kaufland erfuhr der Löschzug 2 Alsdorf-Bettendorf (LZ-Führer Andreas Hodenius), dass ein Mensch „geortet“ wurde und eine weitere Person innerhalb starker Rauchentwicklung vermisst wird.

Menschenrettung und Brandbekämpfung waren hierbei die Schwerpunkte. Um eine gestürzte Person in einem Schacht zu retten, wurde der Löschzug 1 Alsdorf-Mitte unter der Führung von Horst Steiner gerufen. Der Jugendliche, der in den Schacht gefallen war, konnte erfolgreich gerettet werden. Kompliziert wurde im vierten Fall die Rettung eines Verletzten, der unberechtigter Weise auf den Förderturm geklettert war. Wieder mussten Steiner und seiner Kameraden zeigen, dass sie – genau wie die anderen – verlässliche Größen sind.

Am Ende heimste die Wehr viel Beifall ein. Und das Publikum machte den Eindruck, „auf die Jungs (und Mädels) können wir uns verlassen...“

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