Prinzen-Biwak schlägt seine Zelte auf

Von: ehg
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Einmarsch zum Freundschaftstreffen: 24 Karnevalsvereine und -gesellschaften haben sich beim 12. Prinzen-Biwak in Würselen getroffen. Foto: Sevenich

Würselen. Zum zwölften Male hat der beliebte Prinzen-Biwak seine Zelte aufgeschlagen. Eine große Zahl an Karnevalisten aus der Euregio mit und ohne gekrönte Häupter gaben sich im Pfarrheim an der Luciastraße ein Stelldichein. Ein mehrstündiges, von 24 Vereinen und Gesellschaften – mit und ohne Tollität – gestaltetes Programm wurde über die Bühne gebracht.

Vor dem Vorhang moderierte es charmant Kundenmanagerin Silvia Grafen, dahinter zog Betriebsleiterin Anja Klein souverän die Fäden. Nicht nur bei ihnen, sondern auch bei allen übrigen dienstbaren Geistern bedankte sich der Geschäftsführer für ihr außergewöhnliches Engagement. An die 800 Besucher gaben sich mehr als sechs Stunden lang unentwegt die Klinke in die Hand.

Der symbolische Eintrittspreis betrug einen Euro. Die Einnahmen daraus und der Erlös aus einer Verlosung von 300 Kilogramm Wurfmaterial für die Umzüge wurden für die Stiftung „benni & co“ zur Verfügung gestellt. Sie kümmert sich um Kinder und Jugendliche, die an Muskeldystrophie Duchenne erkrankt sind.

Zu den treuesten Freunden zählte auch in diesem Jahr wieder die Kinder-Karnevalsgesellschaft Heimbach. Es waren auch Gesellschaften und Vereine zum ersten Male mit von der Partie. Keine Frage: Das Biwak hat sich in elf Jahren vom Geheimtipp zur festen Größe im karnevalistischen Terminkalender gemausert.

Der Überraschungsgast war Prinz Nobbi I. von der KG Zweifaller Karneval, der sich eigens aus Norwegen hatte einfliegen lassen. Zur Erinnerung an das zwölfte Biwak wurde ein Orden aufgelegt, auf dem die Kirche St. Lucia „verewigt“ worden ist.

Das Komitee Würselener Karneval mit dem düvelstädtischen Prinzen, Gert I., dessen Disney-Hofstaat und der WKV-Prinzengarde stieß die Tür zum farbenprächtigen Fest der Begegnung weit auf. Auf den Fuß folgten die Große Eilendorfer-Streitmacht. Ein Beispiel für vorbildliche Jugendarbeit lieferten die „Heimbacher“ ab. Dass „op d´r Scheet d‘r Düvel los es“ darin ließ das Dreigestirn, Prinz Ralf I., Bauer Hubert und Jungfrau Maria, keine Zweifel aufkommen. Mit dem von „Regenbogen Venezia“ Aachen ausgeliehenen Kinderprinzen Nico meldete sich die KG Nirmer Narrenzunft zur Stelle.

Auf die Stimmungstube drückte die Sängerin der KG „Burggrafen“ Würselen. Der Karnevalsverein „Hölze Päed“ hatte ein Heimspiel. Mit ihrem Prinzen Jarek I. (Kosch) marschierte er unter Führung von Hans-Josef Bülles auf. Ein weiteres farbenfrohes Bild entwarf die Karnevalspolizei Raeren/Welkenrath/Herbesthal, angeführt von der Präsidentin des Kinderkarnevals-Komitees. Die Narren- und Piratengarde 2000 Vicht ließ in einem tollen Showtanz „Die Schöne und das Biest“ fröhliche Urständ‘ feiern.

Von der KG Büsbach 1928 überbrachte die Eisprinzessin Helen I. in Begleitung der „Bareschesser Pänz“ liebe karnevalistische Grüße. Zum ersten Mal beim Biwak dabei waren „De Pönche“ mit „Öcher Tüen, met Hazz än Jesangk“.

Anlässlich ihres Elfjährigen wollte die KG „Lustige Tanzgeneration“ aus Merkstein bei der großartigen karnevalistischen Demonstration nicht fehlen. Es folgten die IG Kellersberg mit Musikzug und Kindertanzpaar sowie die KG „Frelenberger Esel“ mit Dreigestirn, Garde und Mariechen.

Tänzerisch für Furore sorgte das Männerballett „De Männer 09“ aus der Indestadt. Der Karnevalsausschuss Wardener Vereine bot das Kinderprinzenpaar Moritz I. & Julia und ihre Tanzgarde ab. „Lott se Loppe“ aus Immenwauweiler präsentierte anlässlich des 8 x 11-Jährigen ein Frauendreigestirn. „Regenbogen Venezia“ wurde von Exprinz Alexander I. begleitet. Ein Tänzchen in Ehren legte der Präsident der KG „Moulenshöher Jonge“, Ralf Zaubitzer, aufs Parkett. Den glanzvollen Schlusspunkt unter das umwerfende Spektakel setzte der Aachener Karnevals Club.

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