Prima Blasmusik in Floverich

Von: mas
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Die Flovericher waren begeistert: Zum Dämmerschoppen fanden sie beste Bedingungen vor. Auch, weil Dirigent Thomas Wieser sein Jugendblasorchester mit dem Taktstock zu Bestleistungen „kitzelte“. Foto: Malinowski

Baesweiler. Das hatte Pfiff. Schon als das Jugendblasorchester Marktoberdorf vom Bus durchs beschauliche Floverich zur Bühne marschierte, hatte das etwas Imposantes an sich. Fast 100 junge Musikerinnen und Musiker machten es sich auf der Bühne bequem.

Und dann wurde es schmissig, feurig, ein (im ersten Teil) eben böhmisch-mährischer Abend. Best gelaunt und dirigiert von Thomas Wieser rissen die Marktoberdorfer ihr Publikum wie vor zwei Jahren in Setterich und vor vier Jahren in Baesweiler auf dem Kirchplatz diesmal erneut mit.

„Angefeuert“ von Polka und Märschen tanzten auch fesche Allgäu-Madln in ihren originalen Trachten durch die Tischreihen, während die „Buben“ teils auf dem Tisch „Platz“ nahmen und ihre musizierenden Kolleginnen und Kollegen zu Bestleistungen trieben. Zum dritten Mal hatte die von Hans Heinle geführte Blaskapelle in Baesweiler Halt gemacht. Das hatte auch mit einem gebürtigen Flovericher zu tun. Josef Paffen, ein Sohn der Stadt, ist seit vielen Jahren in Marktoberdorf ansässig, leitet dort einen Konzern, der Traktoren baut und sorgte auch diesmal dafür, dass die mitreißenden Musiker auf ihrem Weg zum Weltmusikfestival in Kerkrade Halt in Baesweiler machten.

Der Dämmerschoppen in Floverich ist der zweite seiner Art in diesem Jahr und gehört zum städtischen Kulturprogramm. Mit der Unterbringung des 100 Personen zählenden Ensembles hatte die Stadt überhaupt kein Problem. Für den gesamten Tross wurde als Nachtlager eine Turnhalle zur Verfügung gestellt. Während die Musiker aus Marktoberdorf den ersten Teil gestalteten, übernahm Teil 2 – nun überwog die Pop- und Schlagermusik ein bisschen – die Stadtkapelle Asperg. Während die Schützen der Bruderschaft St. Willibrord und Organisatorin Britta Lange im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun hatten, den Wünschen nach Bierchen und Würstchen nachzukommen. Die Flovericher hatten halt formidable Bedingungen an diesem schwül.heißen Sommerabend vorgefunden. Im Allgäu hätte man wohl gesagt. Des passt scho...!

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