Herzogenrath - „Prestigeobjekt“ Radschnellweg im Visier

„Prestigeobjekt“ Radschnellweg im Visier

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Herzogenrath. Zum Thema Radschnellweg, den die Aachener und Herzogenrather Grünen zurzeit bewerben, meldet sich Ulrich Hoffmann-Siemes, für die SPD Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bau und Verkehr, zu Wort.

Denn die Aussage der Grünen, in Herzogenrath hätten sich außer der Linke und den Piraten alle für eine solche Trasse ausgesprochen, will er so nicht gelten lassen. Die SPD, so stellt er fest, habe gegen die so genannte Umweltverträglichkeitsprüfung als Einstieg in die konkrete Planung gestimmt: „Auch wenn hier immer mit einer Förderung von 80 Prozent durch das Land argumentiert wird – auch das sind unsere Steuergelder. Und 15 Millionen für einen Radweg auf einer Trasse, die nach den bisherigen Vorstellungen der beteiligten Verwaltungen nur sehr optimistisch als machbar erscheint, ist einfach verdammt viel Geld.“

Wenn man bedenke, dass dadurch dann kein Geld mehr für die Reparatur der vielen maroden Radwege im Land vorhanden sei, sei es doch blauäugig, zu glauben, dadurch könnten nennenswert viele Fahrten mit dem Auto eingespart werden. Hoffmann-Siemes: „Da wird in den Zeitungsartikeln eine Zahl von ,etwa 1700 Fahrten täglich‘ in den Raum gestellt. Von wo nach wo, wird nicht dazu gesagt. Für Herzogenrath sehe ich jedenfalls die Priorität darin, das vorhandene Straßen- und Wegenetz für alle Verkehrsteilnehmer – auch besonders für Fußgänger und Radfahrer – sicherer zu machen, anstatt viel Geld für ein Prestigeobjekt auszugeben.“

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