Premiere des turbulenten Heimattheaterstücks „Taxi! Taxi!“

Von: Günther Sander
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Alsdorf. „Muss Liebe schön sein“, diese Feststellung trifft auch auf das Aachener Heimattheater zu, denn es hat für die Premiere des neuen Stücks „Taxi! Taxi!“ als Spielort Alsdorf favorisiert. Konkret gesagt, das Energeticon. Die neue Regisseurin Judith Knisch aus Würselen und Ralf Leesmeister schwärmen vom Energeticon in höchsten Tönen.

Auch Vereinsvorsitzender Marc Knisch spricht von einem „erstklassigen Aufführungsort“. Am Freitag, 13. März, 19.30 Uhr, wird zur Premiere ins Energeticon geladen. Weitere Aufführungen gibt es an gleicher Stelle am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, jeweils um 20 Uhr. Im Aachener Eurogress spielt das Ensemble samstags, 21. März, 18. April, 25. April, 19.30 Uhr.

Bernd Dreyer, viele Jahre Regisseur, erzählt, dass das Werk im Ursprung aus der Feder des erfolgreichen englischen Theaterautoren Ray Cooney stamme, eine Farce, die atemberaubend schnell weltweit über die Bühnenbretter gelaufen sei. „Das chaotische Geschehen, das aus einem unentwirrbaren Knoten aus Lügen, Ausreden und Halbwahrheiten besteht, haben Regisseurin Judith Knisch und Ralf Leesmeister im Team für das Heimattheater ins Öcher Platt und in eine Aachener Lokalität übertragen“, schildert Dreyer den Inhalt.

Schang Schmitz ist ein normaler Mann in den besten Jahren, von Beruf Taxifahrer in Aachen. Seine Frau Marie hat „die Hosen an“. Schang ist ein Typ, der sehr schlecht „Nein“ oder besser „Neä“ sagen kann. Und das war sein Verhängnis: Er konnte einfach nicht „Nein“ sagen, als er dem bildhübschen Bäbbchen (zunächst flirtend) näher kam.

Das ihr gegenüber in entbrannter Liebe gehauchte „Jooe“ (Ja) sorgt dafür, dass sein Leben nun mit viel Hektik ausgefüllt ist. Nach einem genau ausgeklügelten Stundenplan kuschelt Schang mal mit Marie, mal mit Bäbbchen. Dieses Bäumchen-wechsel-Dich-Spiel ist bislang unentdeckt geblieben. Als Schang aber einen kleinen Unfall hat und ins Krankenhaus muss, geht es los. Mariechen und Bäbbchen machen sich nicht nur zur gleichen Zeit Sorgen um den Verbleib des geliebten Mannes, sondern rufen in ihrer Not die für ihren Wohnbezirk zuständigen Polizeibeamten an.

Gleich vier Gesetzeshüter nehmen die Spur nach dem Verschwundenen auf. Als Schang dann mit verbundenem Kopf auftaucht, merken die Ermittler gleich, dass mit dem Taxifahrer nicht alles „koscher“ ist. Um das Liebesabenteuer weiter geheim zu halten und es sich mit den beiden Frauen nicht zu verscherzen, baut der erfindungsreiche Schang ein Lügengebäude auf, das seinesgleichen sucht.

Da er das Problem nicht alleine stemmen kann, bedient er sich der Hilfe seines arbeitslosen Nachbarn und Freundes Jupp Pelzer. Durch dessen Naivität nimmt die Geschichte eine derart dramatische Entwicklung, dass man nur von totalem Chaos sprechen kann. In beiden Wohnungen, in denen Schang abwechselnd weilt, stehen weder Türen, Klingeln noch Telefone still. Letztlich weiß keiner mehr so genau, wer wer ist. Mehr will Bernd Dreyer nicht verraten: „Schau’n mer mal“, lacht er schelmisch.

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