Würselen - Präsident und Forstamtsrat treffen sich nach langer Zeit

Präsident und Forstamtsrat treffen sich nach langer Zeit

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Würselens Ex-Bürgermeister Martin Schulz und sein früherer Beamter Roland Migende tauschten Erinnerungen aus.

Würselen. Würselens Ex-Bürgermeister Martin Schulz und sein früherer Beamter Roland Migende trafen sich nach langer Zeit am Rande der Verleihung des internationalen Demokratiepreises in Bonn wieder.

„Europa muss von unten wachsen“ – diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch und verfestigt sich bei den Menschen, denen die Entwicklung und das Zusammenwachsen in Europa nicht egal ist. Um diese Erkenntnis noch einmal zu bestätigen und zu unterstreichen, kam es am Rande der Veranstaltung zur Verleihung des Internationalen Demokratiepreises im historischen Rathaus der Stadt Bonn, wo der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, nicht nur eine beachtliche Rede für Federica Mogherini hielt und für die Einigung Europas warb, zu einer Begegnung mit seinem früheren Forstbeamten der Stadt Würselen, Forstamtsrat a.D. Roland Migende.

Martin Schulz hat in seiner ehemaligen Eigenschaft als Bürgermeister der Stadt Würselen, in der heutigen Städteregion Aachen, sehr erfolgreich mit seinem früheren Forstbeamten Roland Migende über einen Zeitraum von über zehen Jahren zusammengearbeitet. Nicht erst, seit Migende nach seiner Pensionierung vor zwölf Jahren in die Bundesstadt Bonn gezogen ist, verfolgt EU-Präsident Martin Schulz das ehrenamtliche Bemühen von Migende seit 26 Jahren in Ungarn auf dem Gebiet der wald-, natur- und umweltverbundenen Jugenderziehung mit nicht nachlassendem Interesse.

In bisher 77 Aufenthalten in Ungarn selbst wurde beim Aufbau von außerschulischen Lernorten in Form von Waldschulen in Angliederung an örtliche Forstverwaltungen Hilfe und Unterstützung gewährt.

Nicht als Besserwiser

Dabei legt Migende großen Wert darauf, nicht als Besserwisser aufzutreten, sondern aus der reichhaltigen Erfahrung in der Umweltbildung aus Nordrhein-Westfalen zu berichten und auf die jeweiligen örtlichen Verhältnisse passend umzusetzen. Es ist Migende aber auch gelungen, über einen sehr langen Zeitraum enge Kontakte zu dem Jugendwaldheim Arnsberg-Obereimer des Lehr- und Versuchsforstamtes Arnsberger Wald aufzubauen, Eine Einrichtung von Wald und Holz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dadurch ist es möglich geworden, dass jährlich eine ungarische Schulklasse zu einem einwöchigen Studienaufenthalt anreisen kann. Darüberhinaus konnten eine Vielzahl von Lehrern, aber auch Angehörige der Universität aus der Stadt Györ Kenntnisse im Rahmen eines Praktikums in Arnsberg gewährt werden.

Häufig wird Migende gefragt, was ihn speziell zu diesen Aktivitäten bewogen hat. Antwort: Unabhängig von der jeweiligen Tagespolitik ein „kleines Dankeschön“ dafür, was Ungarn vor über 25 Jahren geleistet hat und was letztlich zur deutschen Wiedervereinigung geführt hat.

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