Würselen - Prächtige Gala bei den Linden-Neusener Klööss

Prächtige Gala bei den Linden-Neusener Klööss

Von: ehg
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Klöös Garde Würselen
Nachwuchs ganz groß: In Rot Weiß zeigte die Garde der Klöös, dass sie richtig viel Schwung hat. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Unter dem Motto „Werr send zesamme ömm zesamme ze senn!“ haben die Linden-Neusener Klöös bei der 33. Gala-Sitzung ein närrisches Feuerwerk in der Aula an der Klosterstraße abgebrannt.

Nachdem Präsident Hans Maaßen mit dem Bläck-Fööss-Lied „Jetz sind mer all wieder he“ das närrische Auditorium begrüßt hatte, waltete Ehrenpräsident Hans Sinken, der „Macher“ der Galas bei den Klöös, als Moderator souverän seines Amtes.

„Die Mennekrather“ aus Erkelenz, eine 13-köpfige Showband, riss die Zuschauer von den Stühlen. Die Klöös-Aktivitas, ihre Garde und das Tanzmariechen sowie die KKG Ulk zu Kelmis mit großem Aufgebot hielten anschließend unter zackigen Klängen des Bundestambourkorps „Alte Kameraden“ Einzug, und das zum elften Mal in Folge.

Die mit belgischen Karnevalisten begründete Freundschaft feierten fröhliche Urständ. Ihr charmantes Mariechen und ihre stolze Garde legten flotte Tänze auf die Bretter. „Schlabber & Latz“ aus Alsdorf starteten mit ihrem schelmischen Gezanke einen massiven Angriff auf das Zwerchfell. Die große zwölfköpfige Klöös-Garde begeisterte mit ihrer Sessions-Premiere im schmucken Rot und Weiß ihr Publikum und rollte gleichzeitig für Jürgen B. Hausmann den Teppich aus. Stehende Ovationen waren der Dank des närrischen Auditoriums.

Mit ihrer tänzerischen Leistung überzeugte im fünften Jahr Jugendmariechen Nina (Knöpel). Mit höherem Blödsinn statteten „Die zwei Schlawiner“ in einem Zwiegespräch über den Besuch des Weihnachtsmarktes in Aachen durch. Mariechen Anna-Lena Wölk überzeugte mit einer reifen tänzerischen Leistung die Zuschauer. Als „Lieselotte Lotterlappen“ grüßte Comedian Joachim Jung spontan, schräg und facettenreich das Publikum. Auch er landete einen Volltreffer und genoss Ovationen.

Die Rocky-Horror-Show der KKG Ulk aus Kelmis war nicht zuletzt ob der ausgefallenen Kostüme einsame Klasse. Dass eine Zugabe gefordert wurde, kam nicht von ungefähr. Wortwitz und Gesang übertrafen sich gegenseitig, als „Klaus & Willi“ humoristisch vom Leder zogen. Auch ihr Zwiegespräch zündete derart, dass ein weiteres Mal stehend applaudiert wurde. Die Legende lebte beim dreimal elfjährigen Galaabend der Klöös: Die nächste Generation der „Stief Prente“ der 80er und 90er Jahre sorgte mit ihrer Schwarzlicht-Show für Furore.

Kurz vor Mitternacht zog Sängerin Sarah Schiffer aus Kohlscheid mit Musicalsongs und einem Schlager-Medley das Publikum mit jugendlichem Charme in ihren Bann.

Die Klöös verabschiedeten sich nach der hochkarätigen 33. Gala mit einem herzlichen „Auf Wiedersehen“ bei der Nostalgie-Sitzung am Sonntag, 31. Januar, in der Festhalle der Broicher Siedlung. Angesichts des zum Auftakt der Session gelandeten karnevalistischen Volltreffers stimmte Präsident Maaßen mit Stolz geschwellter Brust „Wer send de Klöös“ an.

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