Prachtvolle Wagen und tolle Fußgruppen ziehen durch Herzogenrath

Von: yl
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Die Rötscher Spritzejonge als historische Feuerwehr und dahinter der Prinzenwagen der KG Ritzerfelder Jonge. Foto: Longerich
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Traditionell gibt‘s bei den Ritzerfelder Jonge „Ähzezupp“. Der Chefkoch war natürlich dabei. Foto: Longerich
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Auch die aparten „Schweine im Weltall“ – bislang verdeckt als Fitnessgruppe Herzogenrath operierend – statteten der Erde einen Besuch ab. Foto: Longerich

Herzogenrath. Noch bevor sich der Tulpensonntagszug an der Voccartstraße vollständig formiert hatte, brach an der Spitze der erste närrische Tumult los. Die KG Ritzerfelder Jonge um das Kinderkinderprinzenpaar Alexandra I. und Luca I. hatten ihren Karnevalskollegen von der KG „De Bockrijjer“ eine Fahne „geklaut“, die nun traditionell mit einem Fässchen Bier ausgelöst werden musste.

Bei einem Glas kühlen Gerstensaft blieb die Bockrijjer „Task Force“ auch gleich an Ort und Stelle, bis aus dem Lautsprecherwagen des Herzogenrather Karnevalsausschusses (AHK) die magischen Worte dröhnten: „De Zoch kütt!“

Die drei großen Karnevalsgesellschaften des AHK – neben den beiden genannten darf natürlich die Stadtgarde nicht unerwähnt bleiben – hatten insgesamt 680 Aktive für den Umzug gewinnen können. Die prachtvollen 16 Motivwagen wurden von 24 Fußgruppen eskortiert, die sich in diesem Jahr einmal mehr mit ihren innovativen Kostümen selbst übertrafen. Sowohl die „Krümelmonster“ als auch die „Spaßvögel“ deckten neben vielen weiteren tollen Kostümgruppen die dicht gesäumten Straßen ein mit Kamelle.

Die „Pannesheider Freunde“ haben in der Genforschung insgeheim einen Quantensprung erzielt und ritten auf ihren Dinosauriern im Stile von „Jurassic Park“ an der Burg entlang – John Hammonds Traum ist wahr geworden! Ein aus Pappmachée entworfenes, lebensgroßes Feuerwehrauto aus historischen Zeiten diente den „Rötscher Spritzejonge“ als Gefährt und hielt die Dinos in Schach.

Große Besorgnis hatte im Vorfeld den Veranstaltern das stürmische Wetter am Fettdonnerstag gemacht. „Es war eine Abwägungssache, aber wir haben uns an den großen Vorbildern wie beispielsweise Köln orientiert. Von daher war klar: Wenn die es machen, machen wir es auch“, ließ der Vorstand des Herzogenrather Karnevalsausschusses verlauten. Dass der Zug letztendlich bei fast völliger Windstille und heiteren Bedingungen seine ganze Pracht entfalten konnte, lag also nicht zuletzt an der unbeirrbaren Zuversicht der Herzogenrather Narren im Vorfeld.

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