Herzogenrath - Positiver Druck innerhalb der Kollegenschaft

Positiver Druck innerhalb der Kollegenschaft

Von: Ute Steinbusch
Letzte Aktualisierung:
15519652.jpg
Schreiben Prävention ganz groß: Die Referenten des informativen Abends zusammen mit Moderatorin Katrin Fuhrmann (v.l.) Kurt Groten, Ulrich Theißen, Thomas Kraus und Andre Pieroth. Foto: Ute Steinbusch

Herzogenrath. Wenn Andre Pieroth von seiner Teilnahme an der Präventionsmaßnahme „Plan Gesundheit“ der Deutschen Rentenversicherung berichtet, wird er wahrlich enthusiastisch. Er, der Schreibtischtäter, hat sich im Laufe des Projektes gar dazu treiben lassen, nach zehn Uhr abends bei strömendem Regen noch mit dem Hund vor die Tür zu gehen, um auf dem Schrittzähler an seinem Handgelenk mit dem Arbeitskollegen gleichzuziehen. Der Kollege wurde gleichsam zum Sparringspartner.

Pieroth empfand einen positiven Druck innerhalb der Kollegenschaft, sowohl unter denen, die unmittelbar an der Maßnahme teilnahmen, als auch unter denen, die indirekt davon mitbekamen, aber ihre Neugier kaum zügeln konnten. Pieroth ist Bereichsleiter Privatkunden der Aachener Bank. Er schildert, dass das Programm wirklich auf die Arbeitsumstände seiner Teilnehmer abgestimmt ist. „Die Mitarbeiter aus den Filialen mussten sich schließlich abstimmen, damit unsere Schalter immer besetzt waren. Und bei einem 16-wöchigen Programm fallen auch immer mal Urlaubs- und andere Ausfallzeiten an.“ Doch „Plan Gesundheit“ erwies sich als äußerst flexibel.

Gespannt ist Pieroth nun, wie seine Kollegen und er den Spannungsbogen hochgehalten bekommen, wenn die begleitete Projektzeit vorbei ist. Allerdings erklärt er seinen Zuhörern schmunzelnd: „Wir haben schon Pläne.“

Zu dem informativen Abend über gesundheitliche Prävention für Arbeitnehmer hatten die Städteregion Aachen, die Ambulante Reha am Rhein-Maas-Klinikum in Würselen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion Aachen und die Deutsche Rentenversicherung Arbeitgeber und Personalverantwortliche von kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Technologiepark Herzogenrath geladen.

Überschrieben war die Veranstaltung recht plakativ mit „Werd‘ mir bloß nicht krank! – Vorbeugen ist besser als Heilen“. Moderiert von Katrin Fuhrmann, Volontärin unserer Zeitung, berichteten Professor Thomas Kraus vom Universitätsklinikum Aachen, Kurt Groten von der Ambulanten Reha aus Würselen und Ulrich Theißen von der Deutschen Rentenversicherung über Möglichkeiten und praktische Umsetzung von Prävention und Gesundheitsförderung in Unternehmen.

Die Maßnahme „Plan Gesundheit“ etwa sei, so schilderte Andre Pieroth, ein leicht zugängliches Programm. „Jeder hier im Raum, da bin ich sicher, würde vom Versicherungsträger die Zulassung zu dieser Maßnahme erhalten. Wer lange Jahre am Schreibtisch verbracht hat, bringt unweigerlich Haltungsschäden mit oder weist einen deutlichen Bewegungsmangel auf.“ Die mitgebrachten Flyer zu der Maßnahme waren schnell vergriffen.

In der Städteregion wird sich, so das Echo auf die Veranstaltung, demnächst das eine oder andere neue Unternehmen entschließen, seine Beschäftigten mehr auf vorbeugende Maßnahmen zur Gesundheitsförderung anhalten. Die rege direkte Ansprache der Referenten im Nachgang zu den Vorträgen unterstrich das.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert