Positive Signale für das Singer-Atrium

Von: gp
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Prägen das Stadtbild von sein
Prägen das Stadtbild von seiner unschönen Seite: die Gebäude der ehemaligen Nadelfarik an der Bahnhofstraße. Ein niederländischer Investor will dort das Singer-Atrium und einen Wohnpark errichten. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Der Einstieg in eine konkrete Planung für das Singer-Atrium und den benachbarten Wohnpark auf der Grundlage des vorliegenden Konzepts hat im Rathaus grünes Licht bekommen. Von deutlichen Signalen war dabei in der Sondersitzung des Stadtrats immer wieder die Rede.

Das Signal an den niederländischen Investor Albert C. Blok: Das mehrere Millionen Euro teure Projekt ist in der Stadt willkommen, hier gibt es Planungssicherheit. Das Signal an den Wirtschaftsstandort und die Wohnstadt: Von der Ansiedlung muss das Umfeld profitieren. Das Signal an die Politik vom Investor: Der Rat bestimmt mit, was auf dem Areal der ehemaligen Nadelfabrik entsteht. Einstimmig billigte die Politik den vom Technischen Beigeordneten Till von Hoegen vorgelegten städtebaulichen Vertrag zum Bebauungsplan auf der Grundlage der Beschlüsse des Stadtentwicklungsausschusses.

Im nichtöffentlichen Teil stand bereits die Vergabe des Einzelhandelsverträglichkeits- und des Verkehrsgutachtens auf der Tagesordnung. Die bis zu 25.000 Euro teuren Expertisen bezahlt der Investor. Die Sachverständigen bestimmte der Rat. Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen.

Ganz herzlich bedankte sich Bürgermeister Arno Nelles für das einstimmige Votum, zählte er den Konsens doch auch zu den wichtigen Signalen. Stefan Mix (SPD) unterstrich die Bedeutung, dass sich alle gemeinsam auf den Weg zu diesem Meilenstein in der Stadtentwicklung machten: „So, wie sich das Gelände heute darstellt, kann es nicht bleiben. Es ist allerhöchste Zeit, dass dort etwas Positives für Stadt entsteht.” Karl-Jürgen Schmitz (CDU) stellte heraus: „Wir sind bei dem bedeutenden Projekt mit dem Vertrag ein gutes Stück weitergekommen. Als nächstes werden die Ergebnisse der Gutachten gemeinsam mit dem Investor ausgewertet.”

Auch Walter Quadflieg (UWG) sprach sich für die Entwicklung des Geländes aus, sein Augenmerk galt dem Einfluss des Rates auf die weiere Planung. Anka Erdweg (Grüne) zeigte sich zufrieden über die Festlegung, dass der Haldenfuss unangetastet bleibe. Hans Carduck (FDP) sagte „erneut ein klares Ja zum Konzept, das auf Kaufkraftbindung abzielt”. Er mahnte ein Stadtmarketingkonzept an.
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