Politiker verschnupft: Pläne für Rodaschule „zu früh vorgestellt”

Von: udo
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Herzogenrath. Unerfreuliche Post wird in den nächsten Tagen der Schulleiter der Rodaschule, Thomas Kürten, aus dem Aachener Kreishaus erhalten.

Denn in einem sind sich Kreisbaudezernent Uwe Zink und vor allem die Mitglieder des Kreisbauausschusses ziemlich einig: Kürtens Vorgehen, mit den Plänen für den geplanten Neubau schon an die Öffentlichkeit zu treten, bevor die Politik diese überhaupt beschlossen hat, das soll tunlichst keine Schule machen.

In der jüngsten Sitzung zeigten sich die Baupolitiker - allen voran Vize-Landrat Erwin Künkeler (SPD) - verärgert über das Vorpreschen Kürtens, der in der vergangenen Woche die Pläne für die Erweiterung der Förderschule an der Geilenkirchener Straße in Herzogenrath im Zuge der Jahreshauptversammlung des Fördervereins auch der Öffentlichkeit präsentiert hatte.

Dabei sollen die Fachpolitiker erst in der März-Sitzung des Ausschusses endgültig über die Pläne entscheiden. Und so wurmt es die Abgeordneten, dass Schulleiter Kürten Vorentwürfe des beauftragten Ingenieurbüros präsentiert habe, die gar nicht mehr dem aktuellen Sachstand entsprächen.

Politiker aller Fraktionen bestätigten ziemlich verschnupft Künkelers Auffassung, dass der politischen Beschlussfassung doch bitteschön nicht vorzugreifen sei. „Ansonsten können wir den Lehrern die Planungen überlassen und den Bauausschuss auflösen”, sagt der Sozialdemokrat.

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