Poetischer Anspruch: Fotograf Andreas Herrmann im Rathaus Baesweiler

Von: mas
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Architekturaufnahmen sind seine Domäne: der Fotograf Andreas Herrmann. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Im Vordergrund steht ein poetischer Anspruch. Sagt Andreas Herrmann über seine Bilder. Dass der mit einem Architekturstudium ausgestattete Fotograf Herrmann einen Teil seiner Fotografien in Baesweiler ausstellt, sieht die Stadt als einen Glücksfall an. „Ich bin total beeindruckt von Ihren Werken“, lobte Baesweilers Bürgermeister Willi Linkens zur Vernissage.

28 zum Teil sehr großflächige Bilder mit hohem künstlerischen Anspruch, sind zur Zeit im Rathaus Baesweiler, Gebäude Mariastraße, anzuschauen. Unter dem Titel „Fotografische Bilder“ lässt Andreas Herrmann Einblicke in die Architektur, in Landschaften und ins Leben in seinen schönsten Facetten zu. „Da ist eine Nachbearbeitung gar nicht erst notwendig“, betonte Svenja Pesch zur Eröffnung der Ausstellung.

Der gebürtige Münsteraner Herrmann ist seit vielen Jahren in Aachen zu Hause. Die Stadt ist ihm vertraut, zumal er auch seit Jahrzehnten als Fotograf für diese Zeitung arbeitet. „Kein Platz, wo er noch nicht war und keine Situation, die ihm innerhalb des Lokalkolorits unbekannt ist“, schilderte Svenja Pesch.

Aber auch in Europa ist der Künstler zu Hause, der bereits als sechsjähriger Knirps seine Leidenschaft fürs Fotografieren entdeckte. Damals begab er sich auf Motiv-Suche mit seiner Agfa Clack. Auf Rollfilm wurden die Motive gebannt. „Berührend und schön, Ausdrücke des Alltages“, bewertete Svenja Pesch die ersten Herrmann’schen Ergebnisse. Die „Ur-Kamera“ musste irgendwann neuen technischen Geräten weichen.

In Alpenlandschaften sieht er etwas ganz Besonderes und Eigenes. In der Architektur ist ein Gebäude nicht einfach nur ein Gebäude. Seine Werke zeichnen sich aus durch den besonderen Blickwinkel und durch Ruhe sowie Muße, „auf die optimalen Bedingungen zu warten“.

Seien es urbane Landschaften, grafische Elemente oder Stadtlandschaften in Venedig und Milano, Elemente aus Barcelona oder Einzelteile des Elisenbrunnens und nicht zuletzt der Pariser Eiffelturm. Im Rahmen der Dienstzeiten sind die Bilder noch bis zum 14. Oktober zu sehen.

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