Platzeröffnung in Alsdorf: Aber noch einiges zu tun

Von: Sigi Malinowski
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Stein auf Stein – das Kabinchen wird bald fertig sein: Es wird noch kräftig gemauert an der Platzanlage des VfB Alsdorf. Da machen auch die Vorstandsmitglieder (von rechts) Ralf Berwanger und Toni Rukavina sowie die Maurer Paul Weber und Peter Seibel gerne ehrenamtlich mit. Foto: Sigi Malinowski
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Josef Jansen, VfB-Vorstandsmitglied und zuvor Vorsitzender von Rot-Weiß Alsdorf. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Es gibt noch einiges zu tun. Auch über das Datum der offiziellen Platzeröffnung am Freitag, 18. August, hinaus. Beim VfB Alsdorf, der vor einem Jahr aus drei Vereinen fusionierte, sind erste Bestandsaufnahmen gemacht worden, worüber der kommissarische Vorsitzende Michael Soika und der VfB-Pressesprecher Josef Jansen auf Nachfrage unserer Zeitung berichten.

„Wenn wir die Frage stellen, ob sich die Erwartungen an diesen Neubeginn erfüllten, müssen wir antworten, dass das nicht in allen Belangen so ist“, sagt Josef Jansen, einst Vorsitzender von Rot-Weiß Alsdorf und jetzt dem VfB-Vorstand angehörend. Leider sind nicht alle bisherigen Mitglieder der Altvereine bei der Stange geblieben. Sie konnten sich nicht mit dem Gedanken „anfreunden“, nach langer Mitgliedschaft in ihren alten Vereinen nun dem VfB beizutreten.

Aufgrund der Umbauarbeiten an der Anlage in Zopp (Ottenfelder Straße) mussten die Spiele der beiden Seniorenmannschaften in der Saison 16/17 auf der Rot-Weiß-Anlage ausgetragen werden. „Das belastete die Vereinskasse aufgrund der doppelten Energiekosten für die beiden Vereinsheime während dieser Zeit schon erheblich“, blickt Jansen zurück. Das jährliche Turnier konnte man aufgrund des Aschenplatzes den Gastvereinen nicht mehr zumuten.

Frühzeitig setzte sich der VfB mit Vertretern der Stadtverwaltung und Mitgliedern des Rates unter Leitung von Bürgermeister Alfred Sonders zusammen. Dies auch, um zu klären, mit welcher Unterstützung denn zu rechnen sei. Jansen sagt: „Das ist für uns insgesamt zufriedenstellend abgelaufen.“ Nicht ganz glücklich war man beim VfB während der Umbauten mit der Beschaffenheit der neuen Spielfläche.

„In dieser Hinsicht mussten wir mehrfach monieren“, bemerkt Jansen. Er fügt aber auch hinzu: „Der Umbau der Sportanlage ist von den betroffenen Firmen so gut wie abgeschlossen. Es sind aber noch Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen, die das Bild und die technischen Ansprüche an ein Fußballfeld dann komplettieren werden.“

Tennis, Badminton und Boule

Seit Mitte Juli läuft der Trainingsbetrieb für den Start in die neue Saison. Zur sportlichen Seite sagt Jansen: „Beide Mannschaften haben davon profitiert, dass aus Rot-Weiß-Zeiten die Zugehörigkeit für die Kreisliga C (Erste Mannschaft) erhalten blieb und eine zweite Mannschaft für die D-Liga gestellt wurde.“ Im ersten Spieljahr des VfB belegte die Erste Mannschaft Platz 5 und für die Zweite Mannschaft endete die Saison im unteren Tabellendrittel.

Für die anstehende Spielzeit sind leicht höhere Ziele gesetzt, denn in der Sommerpause verpflichtete der VfB 17 Neuzugänge, „die beiden Teams sicher gut tun werden“. Trainer Musa Dogan (im vierten Jahr dabei) trainiert fleißig und konnte bereits einen ersten Erfolg verzeichnen: Bei der Stadtmeisterschaft auf der letztmalig benutzten Hertha-Anlage landete das VfB-Team auf Platz 3 – wie bereits bei der Hallenstadtmeisterschaft im Januar.

Eine Klarstellung ist dem Vorstand ganz wichtig: Seit Jahren wurden bei den Altvereinen und jetzt auch beim VfB keine Handgelder, Prämien oder andere Zahlungen an die Spieler geleistet. Jansen: „Das wird auch in Zukunft so bleiben. Wir sind und bleiben echte Amateure.“

Wichtig ist den Funktionären ebenso der Hinweis, dass es im VfB drei weitere Sparten gibt: Tennis, Badminton und Boule. Diese Abteilungen sind problemlos auch im neuen Verein integriert und haben unter den Veränderungen in der Fußballabteilung keine Nachteile gehabt. Auch weiterhin hat ein Skatverein seine Heimat im Zopper Vereinsheim und die Alsdorfer Bogenschützen benutzen an den trainingsfreien Tagen die Sportanlage für ihre Übungseinheiten.

Josef Jansen: „Insgesamt kann man feststellen, dass der VfB für die Zukunft gut gerüstet ist.“ Auf ganzer Linie geschockt wurden die VfBler im Juni. Da starb der Vorsitzende Rolf-Bernd Schultheis (67) völlig unerwartet. „Das hat uns alle tief getroffen“, sagt auch der kommissarische Vorsitzende Michael Soika.

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