Herzogenrath - Platz für fast 700 neue Bürger in Roda

Platz für fast 700 neue Bürger in Roda

Von: Beatrix Oprée
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Von Grün umgeben: Für das Bebauungsgebiet „Kämpchenstraße“ soll auf Antrag der rot-grün-roten Kooperation ein Energiekonzept entwickelt werden, im Zuge dessen wird auch untersucht, ob eine Versorgung mit Fernwärme über ein oder mehrere Blockheizkraftwerke möglich ist.

Herzogenrath. Neben den neu möglich gewordenen Plänen für das Kohlscheider Zentrum machen die so genannten „Positivkarten“, das bergbauliche Gutachten des Aachener Ingenieurbüros Heitfeld-Schetelig, auch weitere wohnbauliche Entwicklung in Kohlscheid darstellbar.

Aufgrund der ungeklärten Problematik infolge des einstigen oberflächennahen Bergbaus waren derartige Vorhaben immer wieder ins Stocken geraten. Denn dass sich wie vor 13 Jahren auf einem Feld an der Haus-Heyden-Straße in Pannesheide plötzlich ein trichterförmiges Loch auftut (oder wie jüngst in Heerlen, wo unter dem Einkaufszentrum „t Loon“ der Boden der Tiefgarage absackte), soll tunlichst verhindert werden.

Voraussichtlich vier Abschnitte

Nach der Aufstellung des Bebauungsplans ist nun auch der städtebauliche Entwurf für das Baugebiet II/65 „Kämpchenstraße“, respektive die Erarbeitung des Bebauungsplans für den Bauabschnitt A auf den Weg gebracht worden.

An das städtebauliche Umfeld soll sich das neue Wohngebiet anpassen, das im Norden durch die Wagnerstraße begrenzt wird, im Westen durch die Dornkaulstraße, im Süden durch die Kämpchenstraße und im Osten durch eine gedachte Verbindungslinie der Häuser Wagnerstraße 26 und Kämpchenstraße 95a.

Rund 37.500 Quadratmeter umfasst der erste von voraussichtlich vier Bauabschnitten, der von der Grundstücksentwicklung Herzogenrath GmbH (GEG) unter Geschäftsführung des Technischen Dezernenten Rüdiger Staron entwickelt und vermarktet werden soll. Gesellschafter der GEG sind die Stadt Herzogenrath und die Sparkassen Immobilen GmbH.

Großzügiger Grünstreifen

156 Einfamilien- und sechs Mehrfamilienhäuser sind in dem 11,9 Hektar großen Gesamtgebiet geplant. Die genaue Lage der Gebäude und Erschließungsstraßen soll sich anhand weiterer Untersuchungen und der nötigen Beteiligungen im Zuge des B-Planverfahrens ergeben.

Denn trotz des Kartenmaterials sind auf den Grundstücken Erkundungsbohrungen nötig, um sicherzugehen, dass nicht noch Hohlräume vorhanden sind. Falls dies der Fall sein sollte, muss fachgerecht verfüllt werden. Die Anlage von zwei Spielplätzen und eines großzügigen „wohnbegleitenden“ Grünzugs samt kleinem Park ringsum gehört ebenfalls zum Konzept.

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