Würselen - Planungsbüros stellen Ideen vor: Würselens City soll aufgewertet werden

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Planungsbüros stellen Ideen vor: Würselens City soll aufgewertet werden

Von: js
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Würselen. Gerade einmal zwei Wochen Zeit hatten die teilnehmenden Planungsbüros, um erste Ideen für die Umgestaltung wichtiger Teilräume der Würselener Innenstadt und deren Vernetzung zu skizzieren.

Im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss wurden die Arbeitsergebnisse zum Integrierten Handlungskonzept (IHK) präsentiert. In einem Bürgerforum Ende Oktober sollen sie der weiteren Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert werden. Sie dienen auch als Vorbereitung des Antrags auf Förderung aus Mitteln der Städtebauförderung des Landes und des Bundes, die zur Realisierung solcher Projekte notwendig sind.

Konkret geht es dem IHK um eine Aufwertung der Bahnhofsstraße und des Stadtgartens, eine Umgestaltung des Lindenplatzes, eine Verbesserung der Zugänglichkeit und der Wahrnehmung des Kalkhaldenparks. Nicht zuletzt wird auch eine Verbesserung der Vernetzung der verschiedenen Teilräume im Zentrum zu einem Innenstadtensemble angestrebt. Dieser Aufgabe haben sich das Büro Archigraphus aus Aachen, ASH (Atelier Stadt und Haus) aus Essen und KLA (Kipar-Landschaftsarchitekten) aus Duisburg angenommen.

Herausgekommen sind drei in einigen Punkten sehr unterschiedliche Ideenskizzen. Großes Lob fanden die Ausschussmitglieder dafür, wie schnell sich die Büros in die Stadtlandschaft Würselens hineingedacht haben. Bahnhofsstraße im Visier Allen gemeinsam ist eine gewünschte „Befriedung“ der Bahnhofsstraße im Bereich Kaiser- bis Kreuzstraße, also vor dem Singergelände. KLA stellt sich hier sogar eine Lösung vor, in welcher der Raum durch alle Verkehrsteilnehmer gemeinsam genutzt werden kann.

Genauer eine Fahrradstraße mit ausgewiesenen Gehwegen und Freigabe für den Autoverkehr. Auch dem Baumbestand soll es nach Willen der Büros an den Kragen gehen und die Bäume die Straßenseite wechseln, um dem Singergelände Platz zu verschaffen. Für den Stadtgarten fanden die Planer lobende Worte. Sie wollen mehr Licht in den Park bringen und den Zugang vom Morlaixplatz her kommend verbessern.

In den Konzepten von ASH und KLA wird über eine neue Nutzung des ehemaligen Automuseums nachgedacht, etwa als Gastronomieangebot am Rande des Stadtgartens. Der Lindenplatz wird von den Büros als Verbindungsachse zwischen verschiedenen Räumen angenommen. An der Grundidee des ruhigen Platzes in der Innenstadt wollen die Planer nicht rütteln. Hier unterscheiden sich die Konzepte nur in Details.

Für die bessere Zugänglichkeit des Kalkhaldenparks reichen Archigraphus eine Treppe und ein paar neu angelegte Rindenmulchpfade. Als Referenz an die Grube Gouley und als Aussichtspunkt soll ein Aussichtsturm die obere Ebene überragen. ASH möchte die untere Ebene der Halde durch Rundwege mit Spiel- und Aufenthaltspunkten möglichst barrierefrei erlebbar machen und den oberen Teil mit einer Treppenanlage erschließen, die als Aussichtspunkt dient.

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